Das öffentliche Projekt PRIPYAT.COM wurde im Jahre 2004 von ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Pripjat als inoffizielle Web Site gegründet. Die Stadt steht für uns als wichtiges Symbol für zukünftige Generationen und deren „Hilflosigkeit“. Aus diesem Grund haben wir dafür gekämpft, dass „Pripjat“ als Museum anerkannt und auch als Denkmal, einer der größten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte, geschützt wird.
PRIPYAT.COM ist eine Website für all diejenigen, welche eine besondere Verbindung zu dieser Stadt haben, sei es Liebe zur Vergangenheit, das Erinnern an die Katastrophe und die betroffenen Menschen oder einfach nur allgemeines Interesse. Wer mehr über das nur kurze aber blühende Leben, das schreckliche Schicksal, die traurige Einsamkeit, welche die Stadt jetzt besonders prägt, aber auch vor allem über die Zukunft Pripjats erfahren möchte, ist bei uns richtig.
Solange es unser Internetportal geben wird, wird es auch unsere traurige, verlassene aber immer noch so sehr geliebte Stadt geben. Wir dürfen nicht vergessen!
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Im Freiburger Augustinermuseum ist eine Ausstellung zu sehen: "Tschernobyl. Expeditionen in ein verlorenes Land".
Wenn am heutigen Samstag das Freiburger Augustinermuseum vor geladenen Gästen seine Tschernobyl-Ausstellung eröffnet (siehe Seite 13), werden nicht nur einige Prominente ans Mikrofon treten, sondern auch eine kleine Frau, deren Namen in der Stadt kaum jemand kennt. Sie wird zur Veranstaltung drei, vier Lieder beisteuern. In der Ukraine und in der Welt der ukrainischen Diaspora zwischen Toronto, Philadelphia und Buenos Aires, Sidney und München ist sie weltbekannt – Nina Matwijenko.
Stasi-Mittäterin und Stasi-Opfer, DDR-Literaturstar und Dissidentin: Christa Wolf lebte die politischen Hoffnungen und Niederlagen einer ganzen Generation. Dafür wurde die Autorin vom Publikum geliebt und blieb als eine der ganz wenigen Ost-Künstlerinnen auch nach der Wende eine Institution.
Das Wasser stammte aus einer radioaktiven Pfütze im havarierten Atomkraftwerk Fukushima - und trotzdem trank ein japanischer Staatssekretär demonstrativ davon. Mit der fragwürdigen PR-Aktion wollte der Politiker die Katastrophe kleinreden, mulmig war ihm allem Anschein nach trotzdem zumute.
Tokio - Japan will mit kostenlosen Visa für Ausländer, die in das vom Erdbeben und dem Tsunami beschädigte Gebiet reisen wollen, den Tourismus wieder ankurbeln. Die Ausnahmeregelung gelte fünf Jahre lang für Visaanfragen ab dem 15. November 2011, teilte das japanische Außenministerium am Montag in Tokio mit. Das kostenlose Visum werde für Reisen in die nordöstlichen Provinzen Miyagi, Iwate und Fukushima vergeben.
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