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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Silent Witnesses - Gedenkschrift an die Opfer der Katastrophe

30 Jahre ist es her, dass die Welt mit dem größten anzunehmenden Unfall, kurz GAU, in der friedlichen Nutzung der Atomenergie, konfrontiert war. Tschernobyl – so lautet der Name des kleinen Ortes, der damals weltbekannt wurde, obwohl er 12 km vom havarierten Reaktor entfernt liegt. Auch heute leiden die Menschen noch unter der Katastrophe, sowohl gesundheitlich als auch sozial. Doch die Welt scheint diese Tragödie vergessen zu haben.

 

Willkommen in Pripjat!

Das öffentliche Projekt PRIPYAT.COM wurde im Jahre 2004 von ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Pripjat als inoffizielle Web Site gegründet. Die Stadt steht für uns als wichtiges Symbol für zukünftige Generationen und deren „Hilflosigkeit“. Aus diesem Grund haben wir dafür gekämpft, dass „Pripjat“ als Museum anerkannt und auch als Denkmal, einer der größten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte, geschützt wird.
PRIPYAT.COM ist eine Website für all diejenigen, welche eine besondere Verbindung zu dieser Stadt haben, sei es Liebe zur Vergangenheit, das Erinnern an die Katastrophe und die betroffenen Menschen oder einfach nur allgemeines Interesse. Wer mehr über das nur kurze aber blühende Leben, das schreckliche Schicksal, die traurige Einsamkeit, welche die Stadt jetzt besonders prägt, aber auch vor allem über die Zukunft Pripjats erfahren möchte, ist bei uns richtig.
Solange es unser Internetportal geben wird, wird es auch unsere traurige, verlassene aber immer noch so sehr geliebte Stadt geben. Wir dürfen nicht vergessen!

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Neuigkeiten

Für den Staat existieren sie nicht: Die illegalen Bewohner der Tschernobyl-Sperrzone

Verlassene Gebäude und der Wind sind die einzigen Zeugen, die in der ukrainischen Stadt Prypjat nach dem Atomunfall im Kernkraftwerk Tschernobyl geblieben sind. Die Stadt scheint totenstill zu sein, aber tatsächlich leben dort auf eigenes Risiko Einsiedler, und es ist sogar möglich, eine Reise in die Sperrzone zu unternehmen.

Die Stalker von Tschernobyl

Sie dringen illegal in die Sperrzone von Tschernobyl ein - und messen sich in Überlebensspielen: Der Fotograf Pierpaolo Mittica hat junge Männer begleitet, die eine seltsame Leidenschaft teilen.

Wie Russland die Aufklärung über die radioaktive Wolke blockiert

Die 2017 aufgetauchte Ruthenium-Wolke geht nach SPIEGEL-Informationen auf einen schwerwiegenden Vorfall zurück, über den Russland bis heute schweigt. Die Grünen verurteilen das, sie fordern eine Reform des Schnellwarnsystems.

Wenn etwas schiefläuft, hängt man das nicht gern an die große Glocke. Das ist im Grunde eine ziemlich menschliche Verhaltensweise. Schwierig wird es allerdings, wenn vom eigenen Missgeschick auch andere betroffen sind. Dann kann Schweigen zur Gefahr werden.

Fertigstellung des Tschernobyl-Sarkophags verzögert sich

Ende des Jahres sollte die neue Schutzhülle für die Atomruine Tschernobyl fertig sein. Doch nach SPIEGEL-Informationen gibt es Verzögerungen. Grund ist eine zu hohe Strahlenbelastung der alten Bausubstanz.

Fertigstellung der Hülle über Tschernobyl-Ruine verzögert sich

Der Grund ist ein sehr hohes Strahlungsniveau, der Sarkophag soll 100 Jahre Sicherheit garantieren Tschernobyl – Die Abschlussarbeiten an der gewaltigen Schutzhülle über der Atomruine Tschernobyl in der Ukraine verzögern sich. Die Installation der Membranen, die den sogenannte Sarkophag mit der bestehenden Gebäudestruktur verbinden, dauere wegen der hohen Strahlenbelastung länger als erwartet, heißt es in der Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen.