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Seitentagebuch |
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Reportagen aus Zone |
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Leser fabulieren |
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Veroeffentlichungen |
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17.11 2006
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Tschernobyl - 20 Jahre spaeter
Die Nachricht Ende April 1986 war erschreckend: In einem Atomkraftwerk in der Ukraine hatte sich eine Explosion ereignet, doch die Meldung kam aus Skandinavien, wo in der Luft eine erhoehte Radioaktivitaet gemessen worden war. Auch bei uns in der Schweiz war die Radioaktivitaet erhoeht. In unseren Seen durfte nicht mehr gefischt werden. Schwangere fьrchteten um das Wohl ihrer Kinder und vermieden die Milch unserer Kьhe. Pulvermilch wurde knapp, aber niemand wusste, wie gross die Gefahr wirklich war. Strahlenexperten versuchten, die Bevoelkerung zu beruhigen, waehrend Umweltexperten von einem GAU - einem «groessten anzunehmenden Unfall» - sprachen. Kaum jemand konnte die in den Medien berichteten Messwerte interpretieren. Es herrschte Angst.
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18.04 2006
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Die Katastrophe von Tschernobyl: Vertuscht und heruntergespielt
Der Super-Gau von Tschernobyl hat Millionen Leben zerstoert. Durch Tod, Siechtum, Krankheiten unterschiedlichster Art, Missbildungen. Durch den Verlust geliebter Menschen und die Angst vor dem, was noch kommt. Viele der Opfer sind noch nicht einmal geboren. Seit 20 Jahren wird das Ausmass der Katastrophe vertuscht und heruntergespielt. Greenpeace hat am Dienstag einen Report veroeffentlicht, der die skandaloesen Verharmlosungen widerlegt.
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18.12 2008
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AKW per Dekret
Weißrussland plant den Bau seines ersten Atomkraftwerks, obwohl das Land wie kaum ein anderes unter den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe gelitten hat. Allmählich aber wächst der Widerstand gegen den Beschluss des Regierungspräsidenten Alexander Lukaschenko: Denn die Mehrheit der Weißrussen spricht sich gegen den Reaktorbau aus.
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11.12 2008
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Tschernobyl-Museum: ein Projekt der gemeinnützigen Organisation "Radimitschi’“
Nowosybkow ist eine der am meisten von der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Städte Russlands. Heute, 20 Jahre nach der Katastrophe, verblasst die Erinnerung der Menschen an dieses Ereignis. In den vergangenen Jahren haben sich die Menschen daran gewöhnt, mit der Strahlung zu leben. Es kommt nicht selten vor, dass sie ihr einfach keine Beachtung schenken. In der entstandenen Situation ist es besonders wichtig, die Erinnerung an die Tschernobyl-Katastrophe wach zu halten und die Bevölkerung über die Regeln einer sicheren Lebensweise in der verstrahlten Zone ständig zu informieren.
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Stadt |
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Erzaehlungen ueber Stadt |
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Die ersten Seiten der Chronik von Pripjat wurden am 04. Februar 1970 geschrieben, als die Bauarbeiter den ersten Pflock zur Errichtung des neuen Kernkraftwerkes einschlugen. Der Fluss Pripjat, dessen Wasser aus einem Gebiet, welches so gross ist wie der vierte Teil Deutschlands, zusammenfliessen und der das weissrussische mit dem ukrainischen Polessjegebiet verbindet, gab der an einem vorher unbesiedelten und damit namenlosen Ort errichteten Stadt seinen Namen. Pripjat war eine junge Stadt. Das Durchschnittsalter der Einwohner betrug 1986 26 Jahre! In 15 Jahren entstanden hier Wohnungen fuer fast 50 000 Menschen. Die Stadt sollte auf 80 000 Einwohner wachsen. In dieser wasser- und waldreichen Stadt gab es viele Moeglichkeiten zur Erholung. Bis zur Ungluecksnacht im Jahre 1986. Fuer alle Bewohner in dieser Region begann mit dem 26. April jenes Jahres eine neue, bittere Zeitrechnung
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Leute und Geschicke |
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TM Concordia steuert 500 Euro fuer eine Armprothese bei, die dem verunglueckten Jungen hilft
HANN. MUENDEN. Um dem fuenfjaehrigen Schura aus der Naehe von Tschernobyl zu einer Armprothese zu verhelfen, spendete die TM Concordia Muenden jetzt 500 Euro.
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| | Abschnitt zu anblicken |
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14.02 2006
 Achtung! Das Unterschriftsammeln zur Unterstützung der Initiative
"Retten der Pripjat-Stadt"! Wir rufen alle Menschen guten
Willens, alle humanitären, kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen
Weltorganisationen, alle, wem die Zukunft der Erde nicht gleichgültig ist,
ihren Unterschrift unter diesem Brief zu
hinterlassen. Weiter |
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