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Seitentagebuch |
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Reportagen aus Zone |
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Leser fabulieren |
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Veroeffentlichungen |
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17.11 2006
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Tschernobyl - 20 Jahre spaeter
Die Nachricht Ende April 1986 war erschreckend: In einem Atomkraftwerk in der Ukraine hatte sich eine Explosion ereignet, doch die Meldung kam aus Skandinavien, wo in der Luft eine erhoehte Radioaktivitaet gemessen worden war. Auch bei uns in der Schweiz war die Radioaktivitaet erhoeht. In unseren Seen durfte nicht mehr gefischt werden. Schwangere fьrchteten um das Wohl ihrer Kinder und vermieden die Milch unserer Kьhe. Pulvermilch wurde knapp, aber niemand wusste, wie gross die Gefahr wirklich war. Strahlenexperten versuchten, die Bevoelkerung zu beruhigen, waehrend Umweltexperten von einem GAU - einem «groessten anzunehmenden Unfall» - sprachen. Kaum jemand konnte die in den Medien berichteten Messwerte interpretieren. Es herrschte Angst.
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18.04 2006
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Die Katastrophe von Tschernobyl: Vertuscht und heruntergespielt
Der Super-Gau von Tschernobyl hat Millionen Leben zerstoert. Durch Tod, Siechtum, Krankheiten unterschiedlichster Art, Missbildungen. Durch den Verlust geliebter Menschen und die Angst vor dem, was noch kommt. Viele der Opfer sind noch nicht einmal geboren. Seit 20 Jahren wird das Ausmass der Katastrophe vertuscht und heruntergespielt. Greenpeace hat am Dienstag einen Report veroeffentlicht, der die skandaloesen Verharmlosungen widerlegt.
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10.08 2007
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Atomkraft? Nein danke!
In Zeiten, in denen die Stromkonzerne neue Atomkraftwerke planen, Politiker den Ausstieg aus dem Ausstieg fordern und Frankreich einen Reaktor in die Haende Libyens geben will, muss man beinahe dankbar sein fuer die Stoerfaelle in Brunsbuettel und Kruemmel: Sie erinnern wirkungsvoll an die Gefahren der Atomenergie; die stuemperhafte Vertuschungstaktik Vattenfalls spricht zudem eine deutliche Sprache zur Vertrauenswuerdigkeit der Stromanbieter. Abgesehen von der - mit jedem neuen Kraftwerk wachsenden - Gefahr einer Katastrophe wie 1986 in Tschernobyl, ist es absurd, die Atomkraft aus Umweltgruenden gegenueber den klassischen fossilen Energiequellen vorzuziehen.
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10.08 2007
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Tschernobyl: Europa zahlt 556 Mio. Euro fuer Schutzhuelle
KIEW/WIEN. Das Projekt ist gigantisch: ueber den 1986 explodierten Rektor 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl soll eine 100 Meter hohe bogenfoermige Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 250 Metern gestuelpt werden. Das 20.000 Tonnen schwere Ungetuem wird an Ort und Stelle zusammengebaut und auf Schienen ueber die bestehende altersschwache Huelle geschoben. Halten soll es zumindest 100 Jahre. Die in aller Eile von den Russen gebaute Beton-Schutzhuelle hat schon nach 20 Jahren Risse. Im Vorjahr wurde diese Huelle verstaerkt, sonst waere sie vielleicht schon zusammengebrochen.
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Stadt |
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Erzaehlungen ueber Stadt |
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Prypjat (ukrainisch Прип'ять/Pryp'jat; russisch Припять/Pripjat) ist eine Stadt in der Oblast Kiew (Rajon Tschornobyl) in der Ukraine, die 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerk Tschernobyl gegründet worden ist. Sie liegt am Fluss Prypjat und ist mit einer Entfernung von etwa vier Kilometern die nächstgelegene Siedlung des Reaktors;
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Leute und Geschicke |
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TM Concordia steuert 500 Euro fuer eine Armprothese bei, die dem verunglueckten Jungen hilft
HANN. MUENDEN. Um dem fuenfjaehrigen Schura aus der Naehe von Tschernobyl zu einer Armprothese zu verhelfen, spendete die TM Concordia Muenden jetzt 500 Euro.
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| | Abschnitt zu anblicken |
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14.02 2006
 Achtung! Das Unterschriftsammeln zur Unterstützung der Initiative
"Retten der Pripjat-Stadt"! Wir rufen alle Menschen guten
Willens, alle humanitären, kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen
Weltorganisationen, alle, wem die Zukunft der Erde nicht gleichgültig ist,
ihren Unterschrift unter diesem Brief zu
hinterlassen. Weiter |
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