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Artikel und Publikationen

Direkt hinter der Grenze lauert die Gefahr

Schwarz-Gelb gibt sich plötzlich atomkritisch, nimmt Altmeiler vom Netz. Doch der schnelle Ausstieg schützt Deutschland nicht hundertprozentig vor den Folgen eines möglichen GAUs: Bei den europäischen Nachbarn stehen viele Risikoreaktoren - sie könnten weite Teile der Bundesrepublik verstrahlen.

Mit Taschenlampen gegen den GAU

Sie lesen im Halbdunkel Kontrolltafeln ab, verlegen in Schutzanzügen Stromleitungen: Neue Fotos aus dem AKW Fukushima zeigen die Arbeit des Rettungsteams - und das Ausmaß der Zerstörung. Weitere Nachbeben haben Japan erschüttert, in Tokios Trinkwasser wurde erhöhte Radioaktivität gemessen.

Kernenergie in den Niederlanden "Windmühlen helfen uns nicht weiter"

Die neu entfachte Atomdebatte stößt in den Niederlanden auf Unverständnis. Das Land will trotz der Katastrophe in Japan die Kernenergie ausbauen - ein neues AKW könnte schon bald direkt an der deutschen Grenze stehen.

Fukushima-Spuren erreichen Europa

Die Angst vor radioaktiver Verseuchung wächst - auch in Europa. Kleine Mengen strahlender Partikel aus dem AKW Fukushima werden jetzt über Deutschland und Frankreich erwartet, Lebensmittel aus Japan sollen stärker kontrolliert werden. Experten warnen jedoch vor übertriebener Angst.

Zu Besuch im Atomkraftwerk Zwentendorf: Zwischen Nostalgie, Atom-Reaktor & Japan

Was wäre wenn? Eine Frage, die sich bei einem Besuch im - nie in Betrieb gegangenen - AKW Zwentendorf nicht vermeiden lässt. Was wäre wenn bei der Volksabstimmung 1978 doch 50,48 Prozent für die Atomkraft abgestimmt hätten? Wenn Bruno Kreisky mit seiner unvergleichlichen Ausstrahlung die Bevölkerung tatsächlich davon überzeugt hätte, dass Atomenergie die beste Lösung für die Sicherstellung der Energieversorgung in Österreich wäre? Und was würde in der österreichische Bevölkerung nach dem Erdbeben, und daraus folgenden Atomkatastrophe in Japan vorgehen?

"German Atom-Angst" Die spinnen, die Deutschen!

Flüge nach Tokio streichen? Japanische Restaurants meiden? Die Französin Cécile Calla, jahrelang Korrespondentin von "Le Monde" in Berlin, kann sich über den deutschen Anti-Atom-Aktionismus nur wundern. Richtig wütend macht sie, dass die Opfer dabei in Vergessenheit geraten.

Spuren von radioaktivem Jod in Tokios Trinkwasser

In Tokios Leitungswasser wurden Spuren von radioaktivem Jod gefunden. Auch tauchten erste verstrahlte Lebensmittel auf. Spinat aus der Umgebung des defekten Atomkraftwerks Fukushima Eins hat radioaktive Spuren aufgewiesen. Die Regierung stoppt den Verkauf von Lebensmitteln. Japan betrauert mittlerweile 7.200 Erdbeben-Tote. Die aktuellen Entwicklungen in Japan live im Ticker.

Stabil am Abgrund

Können die Einsatzkräfte im AKW Fukushima eine Nuklearkatastrophe noch größeren Ausmaßes abwenden? Die Internationale Atomenergiebehörde nennt die Lage sehr ernst, die Situation habe sich aber in den vergangenen Stunden nicht verschlimmert.

Majak 54 Jahre nach der Nuklearkatastrophe

Tschernobyl war nicht die erste nukleare Katastrophe in der Sowjetunion. Die ereignete sich vor 54 Jahren in Sibirien, in Majak. Es war der erste Atom-Unfall überhaupt. Majak liegt im Ural, 15 Kilometer von Osersk entfernt - in der Sowjetzeit eine geheime Stadt. Stalin hatte sie nach den Tragödien von Hiroshima und Nagasaki in aller Eile errichten lassen. Wissenschaftler sollten hier waffenfähiges Plutonium für die erste sowjetische Atombombe herstellen. Damals waren 5 Reaktoren in Betrieb.

Technikern läuft die Zeit davon

Hubschrauber, Wasserwerfer - mit allen Mitteln versuchen die 50 Techniker im AKW Fukushima, die Brennstäbe zu kühlen. Falls sie es bis Freitag nicht schaffen, droht ein massiver Austritt von Radioaktivität. Auch China reagiert jetzt auf die Katastrophe: Peking hat den Bau neuer AKW ausgesetzt.