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Dokumentarfilm "Pripyat"

Einer der bestgemachtesten, filmischsten Dokus, die ich je gesehen habe. Nikolaus Geyrhalter ist in Österreich bereits sehr bekannt für seine radikale Herangehensweise. In diesem preisgekrönten Dokumentarfilm geht es um das Sperrgebiet rund um das AKW Tschernobyl, aus dem nach der nuklearen Katastrophe 1984 die Menschen evakuiert werden mußten. All die leeren Häuser, Zimmer und Strassen muten absolut gespenstisch an und so war ja -auch für uns hier- das ganze Ereignis. 12 Jahre nach dem Unfall leben und arbeiten dort nach wie vor oder auch wieder Menschen, obwohl dort natürlich immer noch alles verseucht ist. Es geht im Film um das reale Überleben, aber auch diesen riesigen Mikrokosmos, in dem man nicht essen und trinken und keinen Staub einatmen sollte, aber von der Gefahr nur wissen, nie aber sie wirklich sehen oder gar greifen kann, obwohl sie ständig da ist. Der Film wirkt oft düster aber nie aussichtslos. Er zeigt die Realität auf ohne zu manipulieren. Die menschen kommen zu Wort. Und er erinnert in vielen Einstellungen ganz stark an Tarkowsky. Das macht diesen Film und auch andere von Nikolaus Geyrhalter wie "Das Jahr nach Dayton" oder "Unser täglich Brot" zu etwas so einzigartigem unbedingt sehenswerten.

Downloadlink: http://pripyat.com/media/movie/Pripyat.avi
Größe: 699 MB

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