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10.08 2007
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Internationales Konsortium baut neuen Sarkophag fuer Tschernobyl

Stahlkonstruktion soll havarierten Reaktor umgeben. Ein internationales Konsortium hat den Zuschlag fuer den Bau einer neuen Schutzkonstruktion um den havarierten Reaktor von Tschernobyl erhalten. Der alte Sarkophag aus Stahlbeton gilt seit langer Zeit als nicht mehr stabil
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10.08 2007
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Atomkraft? Nein danke!

In Zeiten, in denen die Stromkonzerne neue Atomkraftwerke planen, Politiker den Ausstieg aus dem Ausstieg fordern und Frankreich einen Reaktor in die Haende Libyens geben will, muss man beinahe dankbar sein fuer die Stoerfaelle in Brunsbuettel und Kruemmel: Sie erinnern wirkungsvoll an die Gefahren der Atomenergie; die stuemperhafte Vertuschungstaktik Vattenfalls spricht zudem eine deutliche Sprache zur Vertrauenswuerdigkeit der Stromanbieter. Abgesehen von der - mit jedem neuen Kraftwerk wachsenden - Gefahr einer Katastrophe wie 1986 in Tschernobyl, ist es absurd, die Atomkraft aus Umweltgruenden gegenueber den klassischen fossilen Energiequellen vorzuziehen.
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10.08 2007
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Tschernobyl: Europa zahlt 556 Mio. Euro fuer Schutzhuelle

KIEW/WIEN. Das Projekt ist gigantisch: ueber den 1986 explodierten Rektor 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl soll eine 100 Meter hohe bogenfoermige Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 250 Metern gestuelpt werden. Das 20.000 Tonnen schwere Ungetuem wird an Ort und Stelle zusammengebaut und auf Schienen ueber die bestehende altersschwache Huelle geschoben. Halten soll es zumindest 100 Jahre. Die in aller Eile von den Russen gebaute Beton-Schutzhuelle hat schon nach 20 Jahren Risse. Im Vorjahr wurde diese Huelle verstaerkt, sonst waere sie vielleicht schon zusammengebrochen.
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08.08 2007
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Europa gibt Millionen fuer Tschernobyl-Sicherung

Die Ukraine soll fuer die Sicherung des Atomkraftwerks von Tschernobyl eine Finanzspritze aus Europa erhalten. Die Europaeische Bank fuer Wiederaufbau und Entwicklung hat der Regierung laut Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine bereits 368 Millionen Euro zum Bau einer neuen Schutzhuelle zugesagt. Ein entsprechendes Abkommen solle am Dienstag in Kiew unterzeichnet werden.
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10.07 2007
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Projekt des neuen baltischen Gemeinschafts-AKW´s ins Stocken geraten

Die Ministerpraesidenten von Litauen, Estland, Lettland und Polen diskutierten am Freitag den Bau eines modernen ueberregionalen Atomkraftwerks in Litauen. Das neue Kraftwerk soll das aus der Sowjetzeit stammende AKW Ignalina im Jahr 2015 abloesen, das auf EU-Forderung geschlossen werden muss. Doch nun sind die Verhandlungen ins Stocken geraten.
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06.07 2007
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Schwere Wiedergeburt

Die Atomindustrie bejubelt die angebliche Renaissance der Kernkraft. Auf einer Insel in Finnland baut der franzoesische Areva-Konzern gemeinsam mit Siemens den ersten Atommeiler in Westeuropa seit der Tschernobyl-Katastrophe. Die Hersteller hoffen auf einen weltweiten Verkaufsschlager - trotz erheblicher Schwierigkeiten.
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05.07 2007
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Journalisten und Politiker als Verharmloser von Hochrisikosystemen

Die Braende in den AKW Brunsbuettel und Kruemmel waren kaum geloescht, da setzte sich schon die uebliche mediale Verharmlosungsmaschine der Nukleargemeinde in Bewegung. Bjoern Schwentker schreibt in der ZEIT unter dem Titel: „Stoerfaelle ohne Gefahr": "Pannen wie in den Kernkraftwerken Kruemmel und Brunsbuettel seien normal und ungefaehrlich, sagen Experten. Doch die Ursachen sind noch nicht geklaert.“ In der uebersicht auf der ersten Seite der ZEIT-Homepage wird daraus kurz und buendig: "AKW-Stoerfaelle: Kruemmel und Brunsbuettel: Keine Gefahr".
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04.06 2007
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Lange Reise nach Weissrussland

Albersloh. Rund 50 Freunde der Albersloher „Tschernobyl-Aktion“ begruesste Josef Ostermann am Freitagabend im Pfarrzentrum. Sie konnten bei einem Vortrag und einem Videofilm an einer Reise vom 9. bis 17. April in die Heimat der weissrussischen Ferienkinder teilnehmen, die alljaehrlich zur Erholung ins Muensterland kommen.
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03.06 2007
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Im Polarmeer droht ein neues Tschernobyl

Kopenhagen - Ein provisorisches Lager fuer Atommuell auf der Kola-Halbinsel sei in einem derart schlechten Zustand, dass es „jederzeit in die Luft gehen“ koenne, warnt ein bisher nicht veroeffentlichter Rapport der russischen Atombehoerde Rosatom, der der norwegischen Umweltorganisation Bellona in die Haende gespielt wurde. Dies koenne in Nordeuropa eine atomare Katastrophe ausloesen, die die Folgen von Tschernobyl noch uebertreffe.
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