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Tschernobyl-Katastrophe: Warum die Sowjetunion so lange schwieg

Ohne Know-how und ohne geeignete Ausrüstung stand die Sowjetregierung dem Super-GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986 gegenüber. Der damalige sowjetische Ministerpräsident Nikolai Ryschkow leitete den Rettungseinsatz – was er damals dachte und wieso er die Bevölkerung so lange in Unwissenheit ließ, erzählt er im Exklusiv-Interview.

Kerzenaktion am Ballhausplatz: 1000 Kilometer Tschernobyl, 100 Kilometer Mochovce

Wien, am 25. April 2017 - Heute Nacht vor genau 31 Jahren explodierte Reaktor 4 im ukrainischen Tschernobyl, knapp 1000 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Durch ungünstige Wind- und Wetterbedingungen wurde Österreich stark mit radioaktiven Stoffen verseucht, so sind 83 Prozent der österreichischen Oberfläche mit radioaktivem Cäsium-137 belastet. Schlimmer noch, 13 Prozent Österreichs wurden äußerst hoch belastet, über 40.000 radioaktive Betastrahlungs-Zerfälle pro Quadratmeter.

Auf Wolfsjagd am Rande der Tschernobyl-Sperrzone

Mit dem Fangen und Töten von Wölfen verdient Wladimir Krivenchik im Winter einen Großteil seines Geldes. Ein Fotograf hat ihn bei der Arbeit in Weißrussland begleitet.

Wladimir Krivenchik verdient mit der Jagd auf Wölfe gutes Geld. Zumindest im Winter. Derzeit prüft der Weißrusse jeden Morgen, ob ein Wolf in eine seiner aufgestellten Fallen getappt ist. Wenn nicht, stellt er die Fallen an einem anderen Ort auf. Wenn doch, tötet er das Tier, nimmt es mit zu sich nach Hause und zieht ihm das Fell ab.

Arbeiter schieben Riesenhülle über Tschernobyl

Der neue Sarkophag für den Katastrophenreaktor von Tschernobyl steht nun an der richtigen Stelle. Doch auch das über hundert Meter hohe Bauwerk wird nur rund hundert Jahre Sicherheit vor der Strahlung geben.

Übergangslösung für 100 Jahre

Die tödliche Strahlung in Tschernobyls Atomruine wird zum dritten Mal eingemauert. Um die Radioaktivität unter der neuen Schutzhülle müssen sich später andere kümmern.

Silent Witnesses - Gedenkschrift an die Opfer der Katastrophe

30 Jahre ist es her, dass die Welt mit dem größten anzunehmenden Unfall, kurz GAU, in der friedlichen Nutzung der Atomenergie, konfrontiert war. Tschernobyl – so lautet der Name des kleinen Ortes, der damals weltbekannt wurde, obwohl er 12 km vom havarierten Reaktor entfernt liegt. Auch heute leiden die Menschen noch unter der Katastrophe, sowohl gesundheitlich als auch sozial. Doch die Welt scheint diese Tragödie vergessen zu haben.

 

Tschernobyl kostet und tötet - bis heute

Das Desaster von Tschernobyl vor 30 Jahren ist eine Last für Generationen. Fünf Millionen Menschen leben noch immer auf verseuchtem Boden. Die Bewältigung der Folgen ist eine Mammutaufgabe. Ein Überblick.

Die Rückgewinnung der verstrahlten Erde

Weißrussland hat einen Teil der evakuierten Dörfer nördlich von Tschernobyl wieder als besiedelbar erklärt und möchte die Wirtschaft ankurbeln. Dazu sind viele Mittel Recht.

Die Urkatastrophe des Atomzeitalters

Vor 30 Jahren explodierte Reaktor vier des Atomkraftwerks Tschernobyl, seither lodert ein radioaktives Höllenfeuer in der betonummantelten Ruine. Wie der GAU in der Ukraine unsere Welt verändert hat.

Vor 30 Jahren explodierte das Atomkraftwerk in Tschernobyl

Der damals für fast unmöglich gehaltene Super-GAU war am 26. April 1986 eingetreten: Der Reaktor 4 in Tschernobyl im Norden der Ukraine explodierte. Eine radioaktive Wolke zog westwärts. Ein Dossier über die Katastrophe, die eine neue Zeitrechnung einläutete. Sehen Sie den damaligen ZiB-Bericht und einen Drohnenflug über die Geisterstadt Prypjat.