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Neuigkeiten

Atomausstieg: E.on klagt gegen Brennelemente-Steuer

Die Regierung plant die Energiewende - der Energiekonzern E.on stellt sich quer. Der Konzern klagt gegen die Beibehaltung der Brennelementesteuer. Auch RWE könnte noch juristisch gegen die Pläne von Schwarz-Gelb vorgehen.

Konsequenz aus Atomunglück: Tepco-Chef Shimizu tritt zurück

Während Tepco-Mitarbeiter gegen die Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima kämpften, war er verschollen. Ende März ließ er sich krankschreiben. Mehr als zwei Monate nach dem Atomunglück tritt Tepco-Chef Masataka Shimizu nun zurück. Die AKW-Havarie beschert Tepco riesige Verluste.

Philippinen: AKW-Ruine Bataan wird Touristenattraktion

Die Katastrophe von Fukushima gab den Ausschlag: Die Regierung der Philippinen wird das nie in Betrieb genommene Atomkraftwerk auf Bataan einmotten. Künftig sollen Touristengruppen durch die Anlage geführt werden - als Warnung vor den Gefahren der Kernenergie.

Töpfer und Co. wollen Atomausstieg bis 2021

Geht es nach der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung, dann werden bald sämtliche Atomkraftwerke stillgelegt. Das Gremium empfiehlt im Entwurf für seinen Abschlussbericht "einen vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie" - und nennt dafür auch ein Datum: 2021 oder sogar schon früher.

Japanisches AKW Fukushima: Tagelöhner schufteten unfreiwillig in Atomruine

Sie bewarben sich als Lastwagenfahrer - und landeten mitten im havarierten Kraftwerk: Zwei über 60 Jahre alte Tagelöhner arbeiteten unfreiwillig wochenlang im japanischen AKW Fukushima. Eine Verwechslung soll zu dem peinlichen Vorfall geführt haben.

Arbeiter betreten erstmals Katastrophenreaktor

Sie sollen die Luftfilter reparieren und dann am Kühlsystem arbeiten: Erstmals nach der Havarie des japanischen Atomkraftwerks Fukushima haben Arbeiter ein Reaktorgebäude betreten. Die Radioaktivität in Block 1 ist zwar gesunken - doch jeder Einsatz darf nur zehn Minuten dauern.

Die soziale Sicherheit des Supergaus

Eine Greenpeace-Veröffentlichung zeigt anhand einer Ausbreitungskarte, wie weitreichend die Folgen eines GAU in Deutschland wären. Beispiel Krümmel: Nach einem schweren Terrorangriff auf das Atomkraftwerk könnten – je nach Wetterlage – nicht nur weite Gebiete Schleswig-Holsteins, Sachsen-Anhalts, Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs, sondern auch Deutschlands Hauptstadt Berlin langfristig unbewohnbar sein. Eine Anzahl von geschätzten 4,7 Millionen Menschen wäre in diesem Szenario von obligatorischen Umsiedelungen betroffen.

Gedenken an den Unfall von Tschernobyl: Vor 25 Jahren explodierte der Atomreaktor

Mit ergreifenden Gedenkfeiern, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zur Atomkraft haben die Ukraine und Russland tausender Opfer des Super-GAUs in Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht. Kremlchef Dmitri Medwedew kündigte in der Sperrzone rund um das havarierten Kraftwerk eine russische Initiative für weltweit mehr Reaktorsicherheit an. Mit seinem ukrainischen Kollegen Viktor Janukowitsch dankte er besonders den damaligen Aufräumarbeitern ("Liquidatoren") am Unglücksreaktor für ihren gefährlichen Einsatz.

Ukrainer weinen um Tschernobyl-Opfer

In der Ukraine hat das Gedenken zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe begonnen: Hunderte trauerten in Kiew bei einem Gottesdienst um die Opfer, der russisch-orthodoxe Patriarch sprach von einer unvergleichbaren Katastrophe.

Zehntausende Demonstranten umzingeln Atomkraftwerke

An zwölf Kernkraftwerken in Deutschland haben am Osterwochenende mehrere Zehntausend Menschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Insgesamt waren mehr als 100.000 Demonstranten für Frieden und gegen Atomkraft auf der Straße.