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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Neuigkeiten

Kritik an Geberkonferenz: "Wie viele Tschernobyls will sich die Welt leisten?"

Mehr als eine halbe Milliarde Euro hat die Geberkonferenz in Kiew für einen neuen Sarkophag gesammelt. Tschernobyl wird Jahrtausende eine gefährliche Baustelle bleiben, sagt Tobias Münchmeyer von Greenpeace - und Europa noch viel mehr Geld kosten.

Japan riegelt Fukushima komplett ab

Jetzt ist es amtlich: Niemand darf die Sperrzone rund um das Atomkraftwerk Fukushima betreten. Der Zutritt ist ab sofort nur noch unter staatlicher Aufsicht möglich. Immer wieder wollten Anwohner persönliche Habseligkeiten aus ihren Häusern retten - doch die Gefahr ist zu groß.

Japan schickt Minister für Studien nach Tschernobyl

Japan schickt ein ranghohes Regierungsmitglied für Entseuchungsstudien nach Tschernobyl. Der Vize-Minister für Landwirtschaft und Fischerei, Takashi Shinohara, werde von morgen an die Ukraine bereisen, teilte die Regierung in Tokio mit.

Tepco zahlt Fukushima-Opfern 400 Millionen Euro

Die japanische Regierung drängt den Betreiber der AKW-Ruine Fukushima zu raschen Entschädigungszahlungen. Jeder Haushalt der evakuierten Sperrzone soll von Tepco rund 8300 Euro erhalten - große Familien fühlen sich benachteiligt.

Geberkonferenz in Kiew: 550 Millionen Euro für Tschernobyl-Sarkophag

Der Unglücksreaktor Tschernobyl braucht einen neuen Schutzmantel. Unter dem Eindruck der Fukushima-Katastrophe hat die internationale Gemeinschaft jetzt 550 Millionen Euro zugesagt - nötig wäre allerdings weit mehr.

Rotwein gegen Strahlung

Schreckliche Koinzidenz: Am Tag, als das hypnotische Tschernobyl-Drama "An einem Samstag" in Russland Premiere feierte, kam es im AKW Fukushima zur Katastrophe. Ein Gespräch mit Regisseur Alexander Mindadze

Internationale Austellung "Wir dürfen niemals vergessen" - 18. April - 1. Mai 2011

Wieder mal wird unter diesem Motto, von Pripyat.com und der Charity-Organisation für die Opfer von Tschernobyl "Prometheus", eine Fotoausstellung stattfinden. Seltenes Video- und Fotomaterial erzählt einerseits die Geschichte, einer der größten technischen Katastrophen in der Menschheitsgeschichte, aber andererseits auch vom tragischen Schicksal Pripjats, das heute eine Geisterstadt ist. Mehr als 25 Jahre sind seit diesen tragischen Ereignissen vergangen, genug Zeit für das Heranwachsen einer Generation, welche von dieser schrecklichen Katastrophe nur aus Geschichtsbüchern weiß. Desto leiser die Stimmen der Erinnerung werden, desto wichtiger ist es, ihnen genau zuzuhören, denn irgendwann werden sie verstummen.

Das Ende der Reaktoren

Die AKWs verschwinden weltweit, In der EU ist der Bestand seit 1989 deutlich zurückgegangen. So steht es zumindest im neuen Jahresbericht zur Atombranche.
 

Ausstellung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin zum 25. Jahrestag der Katastrophe

Die Ausstellung "Straße der Enthusiasten" zeigt anlässlich von 25 Jahre Tschernobyl die Geschichte vom Aufstieg und Fall der Stadt Pripyat nahe des Unglücksortes. Fotografien von Robert Polidori, Andrij Krementschouk und Sergij Nekhajew (1980 - 2010) sowie sowjetische Plakate, Eco-Poster der Gruppe BLOCK4 aus Charkiw und Lyrik von Lina Kostenko (Kiew) verdeutlichen die Dimensionen der Katastrophe im Kontext von unbedingtem Fortschrittsglauben und "enthusiastischer Industrialisierung". Zur Eröffnung liest Juri Andruchowytsch aus seinem Essay "Der Stern Absinth.

Berliner Unterwelten: Dokumentartheater zum 25. Jahrestag der Katastrophe

Ein Telefon klingelt. Eine Nachricht. Dann Rennen, Verwirrung, Schreie, Chaos. Sofort ist der Zuschauer mitten im grauenhaften Geschehen, wird durch Feuerwehrleute lautstark angewiesen, weiter zu gehen, sich nicht in der Gefahrenzone aufzuhalten.