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Neuigkeiten

Ex-Tschernobyl-Direktor warnt vor neuer Katastrophe

25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat der frühere Direktor des Kernkraftwerks vor einem neuen schweren Nuklearunfall an der maroden ukrainischen Anlage gewarnt. Der damals explodierte Reaktor 4 (Bild) sei in einem "extrem unsicheren" Zustand, sagte Michail Umanez am Freitag in Kiew. Es drohe jederzeit eine Kettenreaktion mit Todesgefahr. "Wir werden alle zu Verbrechern, wenn wir das nicht verhindern", warnte der 73-Jährige auf einer Greenpeace-Tagung zum Jahrestag der Katastrophe.

Einen Monat danach: Japan gedenkt der Katastrophenopfer

Der 11. März 2011 hat Japan für immer verändert. Einen Monat nach der Katastrophe erinnern die Menschen bei Schweigeminuten und Gedenkveranstaltungen an die Opfer der Katastrophe - und die Regierung entschuldigt sich bei den Überlebenden.

Radioaktivität im Meer "Wir können dort für Jahre nicht fischen"

Die Katastrophe am AKW Fukushima bedroht die Existenz von Japans Fischern und macht ihren Kunden Angst. Solange Tepco die Lecks nicht stopfen kann, strömen Unmengen radioaktives Wasser in den Ozean. Regierung und Experten geben zwar Entwarnung - doch das dürfte der Branche kaum helfen.

Helfer dürfen radioaktiv belastete Leichen nicht bergen

Die Toten sind mit Schlamm bedeckt, der Tsunami hat sie unkenntlich gemacht, viele sind radioaktiv verseucht. Bei der schwierigen Bergung der Leichen im japanischen Katastrophengebiet müssen jetzt Tausende Soldaten helfen. In der Sperrzone ist die Suche verboten - Angehörige sind verzweifelt.

AKW-Betreiber schlampt erneut bei Strahlenmessung

Die Pannenserie im Katastrophen-AKW geht weiter: Erst durchbricht ein Mann mit einem Auto ein Tor zum Gelände von Fukushima II, dann räumt Tepco erneut einen Messfehler ein. In der Krisenregion suchen jetzt Soldaten nach Tsunami-Opfern, aber nicht rund um das AKW - wegen der hohen Strahlung.

Film über Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Russland angelaufen

Inmitten der weltweiten Sorge um die Lage im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist in Russland am Donnerstag ein Film über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl angelaufen, die sich vor knapp 25 Jahren ereignete.

Strahlenangst bremst Schiffsverkehr

In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-GAU in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.

Verwirrung um gigantische Verstrahlung

Der japanische AKW-Betreiber Tepco verwirrt die Welt weiter mit unklaren Angaben über die Strahlenbelastung rund um die Havarie-Meiler von Fukushima. Am Sonntag hatte das Unternehmen zunächst bekannt gegeben, dass aus Reaktor 2 radioaktiv verseuchtes Wasser mit einer zehnmillionenfach erhöhten Strahlung ausgetreten sei. Später wurden die Angaben revidiert: Alles sei nur ein Messfehler.

Merkel delegiert Atomfrage an zwei Kommissionen

Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis - nach diesem Motto handelt Angela Merkel in puncto Atompolitik. Die entscheidenden Fragen sollen von zwei Gremien geklärt werden: Neben der bereits existierenden Kommission für Reaktorsicherheit wird es auch eine Ethikrunde geben.

Japans Bevölkerung fürchtet verstrahlte Lebensmittel

21.000 Menschen tot oder vermisst, 400.000 obdachlos: Der Ausnahmezustand in Japan dauert an, auch wenn sich die Lage am AKW Fukushima zu entspannen scheint. Die Regierung warnt vor Rückschlägen. Berichte über radioaktiv belastete Nahrung schüren Ängste.