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Tschernobyl: Europa zahlt 556 Mio. Euro für Schutzhülle

KIEW/WIEN. Das Projekt ist gigantisch: über den 1986 explodierten Rektor 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl soll eine 100 Meter hohe bogenförmige Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 250 Metern gestülpt werden. Das 20.000 Tonnen schwere Ungetüm wird an Ort und Stelle zusammengebaut und auf Schienen über die bestehende altersschwache Hülle geschoben. Halten soll es zumindest 100 Jahre. Die in aller Eile von den Russen gebaute Beton-Schutzhülle hat schon nach 20 Jahren Risse. Im Vorjahr wurde diese Hülle verstärkt, sonst wäre sie vielleicht schon zusammengebrochen.

Atomkraft? Nein Danke!

In Zeiten, in denen die Stromkonzerne neue Atomkraftwerke planen und Frankreich einen Reaktor in die Hände Libyens geben will, muss man beinahe dankbar sein für die Störfälle in Brunsbüttel und Krümmel.

Robin-Wood Aktivisten entfalteten vor den Werkstoren des Atomkraftwerks in Brunsbüttel ein Protest-Transparent.

Europa gibt Millionen für Tschernobyl-Sicherung

Die Schutzhülle, die den Unglücks-Reaktor von 1986 umgibt, hatte Risse gezeigt. Nun muss die strahlende Ruine erneut gesichert werden.
Die Ukraine soll für die Sicherung des Atomkraftwerks von Tschernobyl eine Finanzspritze aus Europa erhalten. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung hat der Regierung laut Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine bereits 368 Millionen Euro zum Bau einer neuen Schutzhülle zugesagt. Ein entsprechendes Abkommen solle am Dienstag in Kiew unterzeichnet werden.

Im Polarmeer droht ein neues Tschernobyl

Kopenhagen - Ein provisorisches Lager für Atommüll auf der Kola-Halbinsel sei in einem derart schlechten Zustand, dass es „jederzeit in die Luft gehen“ könne, warnt ein bisher nicht veröffentlichter Rapport der russischen Atombehörde Rosatom, der der norwegischen Umweltorganisation Bellona in die Hände gespielt wurde. Dies könne in Nordeuropa eine atomare Katastrophe auslösen, die die Folgen von Tschernobyl noch übertreffe.

Neue Studie warnt vor Atomenergie

Jedes Jahr kommt es zu tausenden Störfällen in Atomkraftwerken. Davon allein 800 in Frankreich. Die Grünen im Europaparlament hatten die Studie in Auftrag gegeben. Der Chef des Instituts für Risikoforschung der Universität Wien, Wolfgang Kromb, stellte jetzt die Studie vor und sagte: “21 Jahre nach Tschernobyl haben wir es mit einer alarmierenden Situation zu tun.” Die Gefahr eines “schwerwiegenden Unfalls” nehme zu.

Großer Einsatz für Tschernobyl-Opfer

Halle/MZ . Es war Ende 2004, als sich Dagmar und Horst van Emmerich im weißrussischen Zhodino nach einem Restaurantbesuch nachts auf den Weg ins Hotel machten. "Hunderte junger Leuten waren draußen", erzählt Dagmar van Emmerich. Die Begegnung war die Geburtsstunde für ein außergewöhnliches Projekt: Den Bau eines Jugendzentrums, um junge Leute in Zhodino von der Strasse zu holen.

Mehr Vorfälle in Atomkraftwerken als bisher angenommen

Brüssel. SDA/DPA/baz. Auch nach der Katastrophe von Tschernobyl hat es internationalen Wissenschaftlern zufolge weit mehr Unfälle in Atomkraftwerken gegeben als in der Öffentlichkeit bekannt.

Die Grünen im Europaparlament legten am Mittwoch in Brüssel eine entsprechende Studie vor. «Wir haben es 21 Jahre nach Tschernobyl mit einer alarmierenden Situation zu tun», sagte der Leiter des Instituts für Risikoforschung der Universität Wien, Wolfgang Kromp, der die Studie mit verfasst hat.

Gasteltern sind 2007 Mangelware

Es fehlt an Unterkünften für Tschernobyl-Kinder

"Ich kann es nicht ändern, ich kann mich nicht zerreißen", macht Berthilde Enders, die Organisatorin der Erholungsaufenthalte für Tschernobyl-Kinder, aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl. Während im vergangenen Jahr noch 21 Jungen und Mädchen aus der Ukraine, deren Heimat in Folge der Reaktorkatastrophe von 1986 stark strahlenbelastet ist, bei Gasteltern in Flörsheim und Rüsselsheim untergebracht werden konnten, fehlt es 2007 an Unterkunftsmöglichkeiten.

Zukunft Energie - 21 Jahre nach Tschernobyl

Unter dem Stichwort "Zukunft Energie - 21 Jahre nach Tschernobyl" hatte die SPD ins Kurfürstliche Schloss eingeladen. Hitzig diskutiert wurde vor allem die Frage, ob die Risiken der Klimaveränderung die Gefahren der Atomkraft übersteigen. "Die beste Energie ist gesparte Energie", sagte die Staatssekretärin im Umweltministerium, Jaqueline Kraege. Hier liege ein enormes Potenzial. In den vergangenen sechs Monaten habe eine Bewusstwerdung des Klimawandels stattgefunden, betonte sie, das sich vermutlich auch im Verhalten der Menschen niederschlagen werde.

Benedikt XVI über Tschernobyl

Zu seinem achtzigsten Geburtstag hat sich Papst Benedikt XVI. mit dem ersten Teil seiner großangelegten Arbeit über Jesus von Nazareth zweifellos selbst das schönste Geschenk gemacht.

In seinem vielgepriesenen Bestseller “Jesus von Nazareth” in dem Papst Benedikt XVI. nicht als unfehlbarer Papst spricht, sondern sich sympathischerweise als “Suchender” bezeichnet, gibt es auf Seite 56 eine interessante Gegenüberstellung zwischen “Garten” und “Tschernobyl”, die allen christdemokratischen Atomfreunden zu denken geben müsste.

Wörtlich schreibt der Papst: