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Neuigkeiten

Weißrussland kündigt Bau eines Atomkraftwerks an

Die Regierung in Weißrussland hat den Bau eines ersten Atomkraftwerks angekündigt. Präsident Lukaschenko sagte, damit wolle er die Abhängigkeit seines Landes von Energie-Lieferanten verringern.

Das Kraftwerk solle 2015 nahe der Stadt Mogilew in Betrieb gehen. Die Region hatte vor 20 Jahren besonders stark unter der Tschernobyl-Katastrophe gelitten. Derzeit bezieht Weißrussland den Grossteil seiner Energie vom Nachbarn Russland. Der Konzern Gazprom hatte jedoch damit gedroht, die Bezugspreise zu vervierfachen, wenn Weißrussland nicht die Kontrolle über seine Pipelines hergebe.

Ein Abend für Gomel-Kinder

Visselhoevede. (r/hm). Eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Hilfe für Tschernobyl-Kinder findet am Dienstag, 5. Dezember, ab 20 Uhr im Heimathaus in Visselhoevede statt. Dazu laden der Kulturverein Eigenart und das Café Nebenan ein. Der Hamburger Schauspieler Hans-Christoph Michel liest aus dem Buch „Giftzwerge – Wenn der Nachbar zum Feind wird“.

Hilfsaktion in treue Hände übergeben

16 Jahre lang haben Gisela und Gerhard Klessinger Kindern aus Tschernobyl geholfen

Von Roland Keth

Schwedisches AKW stand kurz vor GAU

HAMBURG. Beim Reaktorunfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark wäre es am 25. Juli fast zu einem GAU gekommen.
Einem neuen Untersuchungsbericht zufolge war die Anlage nach dem Ausfall der Stromversorgung nur 18 Minuten von einer Katastrophe wie in Tschernobyl entfernt, berichtet "Spiegel Online".

Dann wären die ersten Teile des Reaktorkerns freigelegt worden. Nach fünf Stunden wäre das gesamte Kühlmittel verdampft.

Austausch erwünscht: Einladung zur Zusammenarbeit!

Internationale Tagungen zum Thema Tschernobyl finden 20 Jahre nach der Katastrophe viele statt. Dennoch ist die, zu der die Stiftung Westöstliche Begegnungen und das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund vom 3. bis 6. Oktober nach Minsk einluden, eine besondere. Warum?

Die 45. Reise nach Mozyr

Hier gibt es nicht einmal eine Zentralheizung. Dort, wo es sie in modernen Häusern in Mozyr gibt, sind die Kosten von den Familien kaum zu bezahlen. Foto: WAZ, Dirk Bannert

Karl-Heinz Jochheim stellt immer noch großen Bedarf an Hilfe im strahlenverseuchten Gebiet fest.
"Lebenszeichen Tschernobyl" leitet Geldspenden zur Finanzierung der Heizkosten weiter

Konkurrenzfähig durch Atomenergie?

Entweder bleiben wir auf dem Stand einer Industrienation oder wir leben die nächsten 2000 Jahre vom Tourismus wie Griechenland.“ Damit zog ein Zuhörer das Fazit beim 8. „Forum Technik – Wirtschaft – Ethik“, das die Katholische Studentengemeinde Jülich (KSG) und der Standort Jülich der Fachhochschule Aachen zu dem Thema „Strahlende Zukunft – Nuklearwissenschaften zwischen Tschernobyl und Krebstherapie“ organisierten.

Hunderte Tschernobyl- und Kriegs-Veteranen belagern Regierungsgebäude in Kiew

KIEW, 08. November (RIA Novosti). Hunderte Tschernobyl- und Kriegsveteranen demonstrieren am Mittwoch vor dem Gebäude des Ministerrats in Kiew, wo derzeit die Regierung tagt.

Die Teilnehmer der Kundgebung fordern von der Regierung eine Renten- und Sozialleistungserhöhung für das nächste Jahr, da auch die Tarife für die Wohnnebenkosten in Kiew angehoben werden sollen.

Der Soundtrack von Tschernobyl

Menschenleere Gebäude in einer seit 20 Jahren verlassenen Landschaft - sind der Schauplatz einer Sound- und Videoinstallation von Jacob Kirkegaard. Für sein Werk "Aion" reiste der dänische Künstler in die Sperrzone von Tschernobyl und nahm auf, was weder zu sehen, zu hören noch zu begreifen ist.

Tschernobyl-Katastrophe: Norwegische Schafe extrem verstrahlt

Experten befürchten weitere Grenzwertüberschreitungen in den folgenden 20 Jahren

Immer noch wirkt die Katastrophe im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl nach: Nach jüngsten Meldungen der Norwegian Radiation Protection Agency NRPA in Oesteras wurden in Schafen in Norwegen extreme Belastungen mit Caesium-137 nachgewiesen. Dieses Caesium-137 gehört zu den Spätfolgen des 1986 Unglücks-Reaktors. Grund für die Belastung: in diesem Jahr hat die feuchte Witterung das Pilzwachstum in Norwegen angefeuert. Schafe fressen diese Pilze in großen Mengen.