Website erkunden

Abstimmung

Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Neuigkeiten

Tschernobyl-Sperrzone könnte zum Naturschutzgebiet werden

Nicht zugängliches Areal soll von 30 auf zehn Kilometer verkleinert werden

Kiew - Fast 30 Jahre nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl will die ukrainische Regierung den Großteil der Sperrzone in ein Naturschutzgebiet umwandeln. Das derzeit nicht zugängliche Areal um den zerstörten Reaktor soll von 30 auf zehn Kilometer verkleinert werden, sagte Umweltminister Igor Schewtschenko am Freitag nach Medienberichten in Kiew.

Bei Revision ist Urlaub angesagt

Beim Wechseln von Brennelementen wird starke radioaktive Strahlung frei, so die Ärzteorganisation IPPNW. Erklärt das die hohen Leukämieraten rund um AKW?

Angelika Claußen empfiehlt die Flucht. „Wenn ich kleine Kinder hätte, würde ich über Ostern in Urlaub fahren“, empfahl sie in dieser Woche Müttern aus der Umgebung des Atomkraftwerks Grohnde.

Die Uranmunition der NATO und die Wehrmacht

Die WHO bestreitet die Gefährlichkeit von Uranmunition. Doch die erschreckenden Bilder von entstellten Kindern und missgebildeten Babys zeichnen ein anderes Bild.

Katastrophen-Reaktor von Tschernobyl: "Die Ruine ist nicht sicher"

Radioaktives Material ist noch nicht gesichert, eine Schutzhülle wird nicht fertig, und die Kosten explodieren: Aktuelle Einschätzungen der Bundesregierung nähren die Zweifel an der Sicherheit der AKW-Ruine in Tschernobyl.

 

29 Jahre nach der Katastrophe bekommt die Atomruine eine neue Schutzhülle: Das Mega-Grab von Tschernobyl

Die Schutzhülle von Tschernobyl leckt, sie droht einzustürzen. Nach dem GAU von 1986 droht die zweite atomare Katastrophe. Ein neuer Sarkophag soll Schutz bieten – für hundert Jahre. Doch es fehlt an Geld.

Die Hunde in Tschernobyl streichelt niemand. Sie dösen auf dem geplatzten Asphalt, das Fell voll von radioaktivem Staub. Wachsam beobachten sie die Menschen, die rund um das ehemalige Kernkraftwerk Wladimir Iljitsch Lenin tätig sind.

Das Vermächtnis von Sellafield

Im niedersächsischen Nordenham wird ein Schiff erwartet. Es kommt aus dem britischen Sellafield und transportiert Atombrennstäbe. Aktivisten wollen die Strecke zwischen Hafen und dem Zielort des geladenen Plutoniums dem AKW Grohnde blockieren. Nur wenige Milligramm des Schwermetalls können tödlich sein.

Ein Mensch würde hier binnen einer Stunde sterben

Zum ersten Mal hat ein Roboter das verunglückte Atomkraftwerk Fukushima von innen gefilmt. Die Aufnahmen zeigen eine gespenstische Welt aus Trümmern und Staub.

Fukushima-Spuren vor Kanada entdeckt

Vier Jahre nach dem Atomunfall von Fukushima sind jetzt erstmals radioaktive Stoffe aus der Anlage im Pazifik vor Nordamerika nachgewiesen worden. Wissenschaftler entdeckten Cäsium vor der Küste Kanadas. Gefahr für Mensch und Tier besteht aber nicht.

Russisches Atom-U-Boot gerät bei Reparatur in Brand

Funken bei Schweißarbeiten haben einen Brand auf einem russischen Atom-U-Boot ausgelöst. Verletzt wurde niemand, Strahlen traten offenbar keine aus. Umweltschützer sprechen dennoch von einem „Alarmsignal“.

Hungerkrise durch lokalen Atomkrieg?

Die symbolische Atomkriegsuhr des "Bulletin of the Atomic Scientists" steht derzeit wieder auf drei Minuten vor zwölf. Dabei geht es keinesfalls nur um den Kampf der Supermächte. Auch kleinere Nuklearkonflikte sind möglich, unter anderem zwischen Pakistan und Indien. Welche Folgen ein solcher Krieg für die Nahrungsmittelversorgung der Welt hätte, haben US-Forscher berechnet.