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Neuigkeiten

Regierung ordnet Stilllegung an

Die letzten zwei Reaktorblöcke des havarierten Atomkraftwerks Fukushima sollen stillgelegt werden, hat die japanische Regierung angeordnet. Die anderen vier Blöcke wurden durch den Tsunami zerstört.

Behörde spricht von ernstem Störfall

Etwa 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sind laut offiziellen Angaben am Reaktor in Fukushima ausgetreten. Das Leck ist das größte, das seit Havarie des AKW entdeckt wurde. Die japanische Atomaufsichtsbehörde erwägt nun, das Ereignis zu einem "ernsten Störfall" hochzustufen.

Fukushima - Aus einem neuen Leck am Katastrophen-Kernkraftwerk Fukushima Daiichi sind rund 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten.

Swetlana Alexijewitsch erhält Friedenspreis des Buchhandels

Tschernobyl, der Afghanistan-Krieg und der Zusammenbruch der Sowjetunion: In ihren Werken verknüpft Swetlana Alexijewitsch unzählige Erinnerungsfetzen zu einem vielstimmigen Ganzen. Jetzt wird die Weißrussin mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

Hamburg/Frankfurt am Main - Die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch erhält 2013 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main mit.

Uno sieht keine Krebsgefahr durch Fukushima

Der Atomunfall von Fukushima löste weltweit Ängste vor Radioaktivität aus - besonders in Deutschland. Doch die Vereinten Nationen geben jetzt Entwarnung: Die Kraftwerkshavarie werde weder zu Todesfällen noch zu einer erhöhten Zahl von Krebserkrankungen führen.

Job in der Todeszone

Vor 27 Jahren explodierte Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl, heute ist der Unglücksmeiler der Arbeitsplatz von 2000 Menschen. Viktor Stepanenko wartet Reaktoren, Oleg Petrow baut an der neuen Schutzhülle. Ein normaler Job, finden sie - und nennen sich selbst "Todgeweihte".

 

27. Jahrestag "Wir dürfen niemals vergessen!"

Heute ist der 27. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl.

Das lange Leiden der Liquidatoren

Vor 27 Jahren kam es in Tschernobyl zum Super-GAU, und Petro Wretsch und Igor Walko waren mittendrin: Tagelang evakuierten sie Menschen aus dem verstrahlten Gebiet. Für ihr Engagement zahlen sie bis heute mit einer ruinierten Gesundheit und einem entwürdigenden Kampf um Entschädigung.

 

Geist in einer Geisterstadt

Einst galt es als Schreckensort, heute erstreckt sich hier ein Naturparadies - wenn man der Bilderserie von Alina Rudya traut. Sie war ein Baby, als der GAU von Tschernobyl ihre Geburtsstadt zur Geisterstadt machte. Auf ihren Fotos kehrt sie nun als Frau ohne Gesicht dorthin zurück.

 

SPIEGEL ONLINE: Frau Rudya, unzählige Fotografen sind bereits nach Tschernobyl gereist, um dort zu fotografieren. Warum Sie auch noch?

27 Jahre nach Tschernobyl: Ein Liquidator "bereut nichts"

Vor exakt 27 Jahren, am 26. April 1986, hat sich in Tschernobyl die bis heute größte Katastrophe in der zivilen Nutzung der Kernenergie ereignet.

Lecks in sechs unterirdischen Atommülltanks

Neuer Unfall in dem am schwersten verstrahlten Ort der westlichen Hemisphäre: In der Ex-Plutoniumfabrik Hanford an der US-Westküste sind sechs unterirdische Tanks undicht. Der Gouverneur des Bundesstaats Washington spricht von einer "beunruhigenden" Nachricht.