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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

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Eröffnungsrede: Die Straße der Enthusiasten (vom 26.04.2011)

In einer unserer ersten Projektbeschreibungen aus dem Sommer 2009 lese ich diesen Satz: “Das expeditionen-Projekt will das Publikum mit der Aktualität von Tschernobyl konfrontieren“.

Der Stern Absinth - Notizen anlässlich eines verbitterten Jubiläums

Aus dem Ukrainischen von Sabine Stöhr
 
Prypjat’ ist die einzige Stadt der Welt, deren Alter so leicht zu berechnen ist: 1970 (Gründung) bis 1986 (Untergang). Außerdem existierte es von allen untergegangenen Städten am kürzesten, nur sechzehn Jahre. Kein Kind mehr, aber auch noch kein junger Mann, vielmehr ein noch nicht volljähriger Teenager mit dem Recht auf einen Personalausweis. Statt des Ausweises aber stellte man ihm die Todesurkunde aus. Todesursache: Strahlenkrankheit.
 

Gedenken an den Unfall von Tschernobyl: Vor 25 Jahren explodierte der Atomreaktor

Mit ergreifenden Gedenkfeiern, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zur Atomkraft haben die Ukraine und Russland tausender Opfer des Super-GAUs in Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht. Kremlchef Dmitri Medwedew kündigte in der Sperrzone rund um das havarierten Kraftwerk eine russische Initiative für weltweit mehr Reaktorsicherheit an. Mit seinem ukrainischen Kollegen Viktor Janukowitsch dankte er besonders den damaligen Aufräumarbeitern ("Liquidatoren") am Unglücksreaktor für ihren gefährlichen Einsatz.

Ukrainer weinen um Tschernobyl-Opfer

In der Ukraine hat das Gedenken zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe begonnen: Hunderte trauerten in Kiew bei einem Gottesdienst um die Opfer, der russisch-orthodoxe Patriarch sprach von einer unvergleichbaren Katastrophe.

Märchen aus dem Sarkophag

Als "Augenzeuge" und "Überlebender" der Tschernobyl-Katastrophe tingelt der ehemalige KGB-Offizier Anatoly Tkachuk durch die Medien, lässt sich als Experte befragen. Tatsächlich steckt sein Buch "Ich war im Sarkophag von Tschernobyl" voller Verschwörungstheorien. Fakten? Fehlanzeige.

Medwedew wirbt für schärfere Atom-Standards

Atomkraft? Ja - aber sicher: Russlands Präsident Dmitrij Medwedew hat zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe neue Sicherheitsstandards für Reaktoren gefordert. Auch die Info-Politik bei Unglücken müsse besser werden. An der Kernenergie will er aber festhalten.

Tschernobyl erinnert an Risiko Mensch

Bei der Risikoabschätzung für den Betrieb von Atomkraftwerken gilt es nach Überzeugung von Umweltminister Röttgen nicht nur Gefahren durch Naturgewalten und technisches Versagen abzuschätzen. Ein weiterer Risikofaktor sei der Mensch.

Ban Ki Moon läutet Friedensglocke für Tschernobyl

Im Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat UN-Chef Ban Ki Moon in New York die Friedensglocke der Vereinten Nationen geläutet. In einer Erklärung zum 25.

Sperrzone Tschernobyl - Leben im Risikogebiet

Etwa zwei Kilometer vom Atomkraftwerk Tschernobyl ist die zerstörerische Kraft radioaktiver Strahlung ganz greifbar - in Pripjat. In die frühere sowjetische Musterstadt aus Beton kommt heute nur, wer eine Sondergenehmigung hat.