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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Atompolitik

Studie: Atomkatastrophen haben schwere psychische Folgen

Mentale Erkrankungen von Evakuierten müssen laut Studienautoren besser beobachtet und behandelt werden

Bei Revision ist Urlaub angesagt

Beim Wechseln von Brennelementen wird starke radioaktive Strahlung frei, so die Ärzteorganisation IPPNW. Erklärt das die hohen Leukämieraten rund um AKW?

Angelika Claußen empfiehlt die Flucht. „Wenn ich kleine Kinder hätte, würde ich über Ostern in Urlaub fahren“, empfahl sie in dieser Woche Müttern aus der Umgebung des Atomkraftwerks Grohnde.

Die Uranmunition der NATO und die Wehrmacht

Die WHO bestreitet die Gefährlichkeit von Uranmunition. Doch die erschreckenden Bilder von entstellten Kindern und missgebildeten Babys zeichnen ein anderes Bild.

Der letzte Akt des deutschen Atomprogramms

Der schwäbische Provinzort Haigerloch gelangte vor 70 Jahren zu unerwarteter Prominenz: Eine US-amerikanische Spezialeinheit entdeckte hier den Forschungsreaktor, an dem Physiker um Werner Heisenberg im Auftrag Hitlers ihre Atomforschung betrieben - allerdings erfolglos.

"Es ist ein Muschelkalk-Keller, Temperatur immer so bei acht oder zehn Grad."

Haigerloch, ein Städtchen südwestlich von Tübingen. Kulturamtschef Egidius Fechter zeigt die bekannteste Sehenswürdigkeit - den Atomkeller.

Das Vermächtnis von Sellafield

Im niedersächsischen Nordenham wird ein Schiff erwartet. Es kommt aus dem britischen Sellafield und transportiert Atombrennstäbe. Aktivisten wollen die Strecke zwischen Hafen und dem Zielort des geladenen Plutoniums dem AKW Grohnde blockieren. Nur wenige Milligramm des Schwermetalls können tödlich sein.

Stolperstein vor Wiedereinstieg in die Kernkraft

Ein Gericht in Japan stoppt wegen Sicherheitsbedenken das Hochfahren von zwei Reaktoren. Doch die Regierung hält an der Kernkraft fest.

Ein Bezirksgericht in Westjapan hat der Regierung einen neuen Stolperstein vor den Wiedereinstieg in die Kernenergie gelegt. Das Gericht in Fukui untersagte es dem regionalen Energieversorger Kansei Electric Power, zwei Reaktoren des Kraftwerkkomplexes Takahama in Betrieb zu nehmen. Die Sicherheit vor Erdbeben sei nicht nachgewiesen, erklärte das Gericht.

Fukushima-Spuren vor Kanada entdeckt

Vier Jahre nach dem Atomunfall von Fukushima sind jetzt erstmals radioaktive Stoffe aus der Anlage im Pazifik vor Nordamerika nachgewiesen worden. Wissenschaftler entdeckten Cäsium vor der Küste Kanadas. Gefahr für Mensch und Tier besteht aber nicht.

Russisches Atom-U-Boot gerät bei Reparatur in Brand

Funken bei Schweißarbeiten haben einen Brand auf einem russischen Atom-U-Boot ausgelöst. Verletzt wurde niemand, Strahlen traten offenbar keine aus. Umweltschützer sprechen dennoch von einem „Alarmsignal“.

Hungerkrise durch lokalen Atomkrieg?

Die symbolische Atomkriegsuhr des "Bulletin of the Atomic Scientists" steht derzeit wieder auf drei Minuten vor zwölf. Dabei geht es keinesfalls nur um den Kampf der Supermächte. Auch kleinere Nuklearkonflikte sind möglich, unter anderem zwischen Pakistan und Indien. Welche Folgen ein solcher Krieg für die Nahrungsmittelversorgung der Welt hätte, haben US-Forscher berechnet.

Personal-GAU im Atommeiler

An den deutschen Universitäten werden die Ausbildungskapazitäten im Bereich Kerntechnik heruntergefahren. Der Fachkräftemangel in Kernkraftwerken wird nun zum Sicherheitsfaktor. Doch auch andere Risiken sind hoch.