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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Ausstellung

Tschernobyl-Austellung Freiburg: Rot ist die Schönheit, weiß ist die Trauer

Im Freiburger Augustinermuseum ist eine Ausstellung zu sehen: "Tschernobyl. Expeditionen in ein verlorenes Land".
 

Eine Ikone der Ukraine: Nina Matwijenko kommt zur Eröffnung der Freiburger Tschernobyl-Ausstellung.

Wenn am heutigen Samstag das Freiburger Augustinermuseum vor geladenen Gästen seine Tschernobyl-Ausstellung eröffnet (siehe Seite 13), werden nicht nur einige Prominente ans Mikrofon treten, sondern auch eine kleine Frau, deren Namen in der Stadt kaum jemand kennt. Sie wird zur Veranstaltung drei, vier Lieder beisteuern. In der Ukraine und in der Welt der ukrainischen Diaspora zwischen Toronto, Philadelphia und Buenos Aires, Sidney und München ist sie weltbekannt – Nina Matwijenko.

Der entfesselte Prometheus

"EXPEDITIONEN. 25 JAHRE TSCHERNOBYL" I: Die Ausstellung "Die Straße der Enthusiasten" in Freiburg zeigt Fotos und Dokumente.
 

Aufstieg und Fall der Atomstadt Prypjat: Ausstellung in Freiburg

Der Untergang der 1970 gegründeten Atomstadt Prypjat – Thema einer Ausstellung im Freiburger Morat Institut, verbunden mit einem ein Symposion des Literaturbüros zu 25 Jahren Tschernobyl. Keine Stadt auf der Welt dürfte eine kürzere Lebenszeit gehabt haben als Prypjat. Am 4. Februar 1970 wurde sie als neunte und modernste Atomstadt der UdSSR für die Bauarbeiter und die Belegschaft des Atomkraftwerks Tschernobyl gegründet. Am 27. April 1986, 36 Stunden nach der Katastrophe, dem GAU, wurde sie für immer evakuiert.

Melancholie in Atomograd

Die Fotografen Robert Polidori und Andrej Krementschouk zeigen zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl die Stadt Prypjat heute und damals

 

Das ewige Atom

25 Jahre nach Tschernobyl mahnen zwei Berliner Ausstellungen: Ein GAU ist nie zu Ende
Das Wahrzeichen der Atomstadt Pripjat war Prometheus, der Gott, der den Menschen das Feuer bringt. Ein hintergründiges Bild, mit eingeschriebener Warnung. Der Gott beherrscht das Feuer. Der Mensch verbrennt sich daran.

Tschernobyl: Ein GAU ist nie zu Ende

In der ukrainischen Geschichte scheint Japans Zukunft auf. 25 Jahre danach erinnern zwei Berliner Ausstellungen an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.
 

Das Wahrzeichen der Atomstadt Pripjat war Prometheus, der Gott, der den Menschen das Feuer bringt. Ein hintergründiges Bild, mit eingeschriebener Warnung. Der Gott beherrscht das Feuer. Der Mensch verbrennt sich daran.
 

Internationale Austellung "Wir dürfen niemals vergessen" - 18. April - 1. Mai 2011

Wieder mal wird unter diesem Motto, von Pripyat.com und der Charity-Organisation für die Opfer von Tschernobyl "Prometheus", eine Fotoausstellung stattfinden. Seltenes Video- und Fotomaterial erzählt einerseits die Geschichte, einer der größten technischen Katastrophen in der Menschheitsgeschichte, aber andererseits auch vom tragischen Schicksal Pripjats, das heute eine Geisterstadt ist. Mehr als 25 Jahre sind seit diesen tragischen Ereignissen vergangen, genug Zeit für das Heranwachsen einer Generation, welche von dieser schrecklichen Katastrophe nur aus Geschichtsbüchern weiß. Desto leiser die Stimmen der Erinnerung werden, desto wichtiger ist es, ihnen genau zuzuhören, denn irgendwann werden sie verstummen.

Ausstellung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin zum 25. Jahrestag der Katastrophe

Die Ausstellung "Straße der Enthusiasten" zeigt anlässlich von 25 Jahre Tschernobyl die Geschichte vom Aufstieg und Fall der Stadt Pripyat nahe des Unglücksortes. Fotografien von Robert Polidori, Andrij Krementschouk und Sergij Nekhajew (1980 - 2010) sowie sowjetische Plakate, Eco-Poster der Gruppe BLOCK4 aus Charkiw und Lyrik von Lina Kostenko (Kiew) verdeutlichen die Dimensionen der Katastrophe im Kontext von unbedingtem Fortschrittsglauben und "enthusiastischer Industrialisierung". Zur Eröffnung liest Juri Andruchowytsch aus seinem Essay "Der Stern Absinth.

Von Wiederaufbau in Tschernobyl keine Spur

Berlin (moz) Der Störfall im Kernkraftwerk Fukushima wird nun auch offiziell mit Tschernobyl verglichen. Als am 26. April 1986 der sowjetische Reaktor explodierte, gab es nicht nur eine ökologische Katastrophe. Eine Ausstellung in Berlin zeigt, wie die Entwicklung einer Region unwiderruflich gestoppt wurde.