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Deutschland

Merkel delegiert Atomfrage an zwei Kommissionen

Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis - nach diesem Motto handelt Angela Merkel in puncto Atompolitik. Die entscheidenden Fragen sollen von zwei Gremien geklärt werden: Neben der bereits existierenden Kommission für Reaktorsicherheit wird es auch eine Ethikrunde geben.

"German Atom-Angst" Die spinnen, die Deutschen!

Flüge nach Tokio streichen? Japanische Restaurants meiden? Die Französin Cécile Calla, jahrelang Korrespondentin von "Le Monde" in Berlin, kann sich über den deutschen Anti-Atom-Aktionismus nur wundern. Richtig wütend macht sie, dass die Opfer dabei in Vergessenheit geraten.

Das Märchen von den sieben Meilern

Wenn einer das Richtige aus den falschen Gründen tut, ist Misstrauen angebracht: Angela Merkel hat schnell (ab)geschaltet. Sie fürchtet nicht Gefahren der Atomkraft, sondern die Gefahren des Machtverlusts.

Die neue Anti-AKW-Bewegung

Deutschland erlebt die Energiewende: Sieben Altmeiler müssen erst mal vom Netz, die Zukunft der Atomenergie ist ungewiss. Kanzlerin Merkel und ihre Union präsentieren sich plötzlich als große AKW-Kritiker. Aber wie geht es nach den Landtagswahlen wirklich weiter? Berlin - Da sitzen sie nun, die Kanzlerin in ihrer Mitte: Fünf Atomfürsten, die jetzt alle Aussteiger sein wollen. Es sind die Ministerpräsidenten jener Länder, in deren Grenzen Kernkraftwerke stehen: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

"Fukushima ist überall!"

Die Atomkatastrophe in Japan wird für Ministerpräsident Mappus zur Gefahr: Im Wahlkampf in Baden-Württemberg ging es bislang um Stuttgart 21 und Bildung - jetzt könnte die Kernkraft alle anderen Themen verdrängen. Zigtausende demonstrierten mit einer Menschenkette gegen die Regierung.

"Zynische und unmoralische Politik"

SPIEGEL ONLINE: Frau Roth, Umweltminister Röttgen (CDU) und Außenminister Westerwelle (FDP) haben am Samstag gesagt, jetzt sei nicht die Zeit, die Atomdebatte wiederzubeleben, die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Japan müssten im Vordergrund stehen. Sehen Sie das ähnlich?

25 Jahre nach Tschernobyl: Ausstellung

Eine Ausstellung der Tschernobyl-Hilfe Seeheim-Jugenheim

Umweltinstitut München: 23 Jahre nach Tschernobyl - Strahlende Pfifferlinge aus der Fußgängerzone

In der Münchner Fußgängerzone sind in der vergangenen Woche Pfifferlinge mit deutlich erhöhten Strahlenwerten verkauft worden. Das Umweltinstitut München hat im Rahmen einer Stichprobenuntersuchung eine Cäsium-137-Belastung von knapp 1400 Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg) Frischmasse nachgewiesen. Der EU-Grenzwert liegt bei 600 Bq/kg. Die Pilze waren mit der Herkunftsbezeichnung ´Karpaten´ deklariert. ´Diese Ware hätte nicht in den Handel gelangen dürfen´ sagt Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München.

Demonstration in Heiligendamm zum Tschernobyl-Jahrestag

Heiligendamm. Anti-Atom-Initiativen werden heute (13.00 Uhr) zusammen mit G8-Kritikern in Heiligendamm protestieren. Anlass ist der Jahrestag der Tschernobyl-Reaktorkatastrophe vor 21 Jahren. Die Demonstration richte sich gegen die Atompolitik und den «unstillbaren Hunger nach Energie» vor allem in den G8-Laendern.

Traunstein: Greenpeace gedenkt Tschernobyl

Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl forderte Greenpeace den Ausstieg aus der Kernenergie. über Alternativen aus Sonne, Wind und Wasser konnten sich die Passanten am Samstag bei einer Kundgebung auf dem Maxplatz informieren. Die Greenpeace-Gruppe Traunstein erinnert seit ihrer Gründung im Jahr 2003 jedes Jahr an die schlimmste Katastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie.