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Europa

Deutschland fordert verbindliche globale Atomsicherheit

Verpflichtende AKW-Kontrollen und Stresstests: Bei der Fukushima-Sonderkonferenz setzte sich Umweltstaatssekretärin Heinen-Esser für internationale Sicherheitsstandards ein. Die Skepsis vieler AKW-Länder ist aber groß - und Überzeugungsarbeit gefragt.

Atomausstieg kostet die Industrie Milliarden

Wie teuer wird der rasche Ausstieg aus der Atomenergie? Es kursieren viele Zahlen - jetzt haben erstmals die Energieversorger selbst nachgerechnet. Nach SPIEGEL-Informationen kommen auf Firmen der Chemie- und Metallbranche heftige Mehrkosten zu. Auf Verbraucher dagegen kaum.

Kernenergie in den Niederlanden "Windmühlen helfen uns nicht weiter"

Die neu entfachte Atomdebatte stößt in den Niederlanden auf Unverständnis. Das Land will trotz der Katastrophe in Japan die Kernenergie ausbauen - ein neues AKW könnte schon bald direkt an der deutschen Grenze stehen.

Wie hoch ist das Risiko in Europa?

Der Atomalarm in Japan wirft ein Schlaglicht auf die Erdbebensicherheit von Atomkraftwerken. Auch in Europa gibt es welche, die in Gebieten mit mittlerer bis hoher Erdbebengefahr liegen - wie sicher sind diese?

Wie gefährlich ist die Lage in den europäischen AKWs?

In Europa werden nach dem Erdbeben in Japan ähnliche Szenarien diskutiert. Man sei auf AKW-Störfälle in Folge von Erdbeben vorbereitet, melden die Behörden in Tschechien, Frankreich, Slowenien und Deutschland.

Tschernobyl: Europa zahlt 556 Mio. Euro für Schutzhülle

KIEW/WIEN. Das Projekt ist gigantisch: über den 1986 explodierten Rektor 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl soll eine 100 Meter hohe bogenförmige Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 250 Metern gestülpt werden. Das 20.000 Tonnen schwere Ungetüm wird an Ort und Stelle zusammengebaut und auf Schienen über die bestehende altersschwache Hülle geschoben. Halten soll es zumindest 100 Jahre. Die in aller Eile von den Russen gebaute Beton-Schutzhülle hat schon nach 20 Jahren Risse. Im Vorjahr wurde diese Hülle verstärkt, sonst wäre sie vielleicht schon zusammengebrochen.

Europa gibt Millionen für Tschernobyl-Sicherung

Die Schutzhülle, die den Unglücks-Reaktor von 1986 umgibt, hatte Risse gezeigt. Nun muss die strahlende Ruine erneut gesichert werden.
Die Ukraine soll für die Sicherung des Atomkraftwerks von Tschernobyl eine Finanzspritze aus Europa erhalten. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung hat der Regierung laut Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine bereits 368 Millionen Euro zum Bau einer neuen Schutzhülle zugesagt. Ein entsprechendes Abkommen solle am Dienstag in Kiew unterzeichnet werden.