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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Interview

"Sie verstanden die Dimension von einer solchen Katastrophe nicht"

Ukrainischer Schriftsteller über die Geisterstadt Pripyat
 

Juri Andruchowytsch im Gespräch mit Liane von Billerbeck

 
Pripyat war einmal "eine der glücklichsten Städte der UdSSR", sagt Juri Andruchowytsch. Der Autor hat die heute unbewohnbare, weil radioaktiv verstrahlte ukrainische Stadt besucht. Und er hat darüber einen Essay geschrieben, den er in Berlin vorstellt.
 

"Man braucht also wirklich eine internationale konzertierte Aktion"

Atomkritiker Schneider wirft japanischen Behörden "Verharmlosungsstrategie" vor

Mycle Schneider im Gespräch mit Ulrike Timm

 
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima befürchtet der Atomkritiker Mycle Schneider, dass die japanische Regierung nach dem Ausrufen der höchsten Gefahrenstufe das Katastrophenmanagement nicht alleine in den Griff bekommt.
 

Interview mit Tschernobyl-Fotograf Rüdiger Lubricht

Nachfolgend ein Interview mit Rüdiger Lubricht zu diesem Thema, welches mir von der Agentur Literaturtest zur Verfügung gestellt wurde:

Rüdiger Lubricht wurde 1947 in Bremen geboren. Er lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf in Worpswede. Von 2001 bis 2002 war er Gastprofessor an der Hochschule für Künste Bremen sowie 2008 Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Münster.

Mehr bei fotodesign-lubricht.de

Tschernobyl-Fotograf Lubricht: "Ich habe die Radioaktivität geschmeckt"

Vergangenheit, aber noch lange nicht Geschichte: Der deutsche Fotograf Rüdiger Lubricht dokumentiert die Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl. Im seen.by-Interview spricht er über seine Suche nach Geisterdörfern, das Leben in der Sperrzone und vergessene Opfer.

Frage: Herr Lubricht, können Sie sich noch an die letzten Apriltage des Jahres 1986 erinnern?

Rüdiger Lubricht: Um ehrlich zu sein, nur schwach. Meine Kinder waren damals noch klein, meine Frau und ich waren natürlich besorgt. In der Intensität wie heute habe ich die Katastrophe aber damals nicht wahrgenommen.

"Das können wir uns nicht leisten" - Interview Deutschlandfunk

Der Vorstandsvorsitzende des Windenergieanlagen-Herstellers RePower Systems, Fritz Vahrenholt, plädiert dafür, die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke zu verlängern. Die 2001 beschlossene vorzeitige Abschaltung der Kraftwerke würde zu stärkerer Abhängigkeit von Exporten führen, erklärte Vahrenholt. Bei längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke bliebe hingegen Luft, um erneuerbare Energien zu entwickeln.

Man muss weitermachen... Interview mit Antje Hilliges und Iryna Vachidova zu ihrem neuen Buch "Der Tag an dem die Wolke kam"

Als es in Tschernobyl zum GAU kommt, leben Irina und Wladimir Wachidowa mit ihren beiden kleinen Töchtern in Pripjat, nur drei Kilometer vom Reaktor entfernt. Im Interview berichtet Irina vom Überleben der Katastrophe, die ihr Leben veränderte.

Frau Wachidowa, vor der Arbeit an dem Buch haben Sie gesagt, das sei "vielleicht ein Weg, damit wir nicht vergessen werden". Glauben Sie, dass die Welt aus Tschernobyl etwas gelernt hat?