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Ban Ki Moon läutet Friedensglocke für Tschernobyl

Im Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat UN-Chef Ban Ki Moon in New York die Friedensglocke der Vereinten Nationen geläutet. In einer Erklärung zum 25.

Tschernobyl und die Folgen in Zahlen

Die Schreckensbilder der Atomkatastrophe von Tschernobyl mit den verstrahlten Einsatzhelfern und Menschen auf der Flucht sind bis heute im Gedächtnis.

Mehr als 100.000 marschieren gegen Atomkraft

Der Druck auf Energiekonzerne und Bundesregierung wächst: Etwa 120.000 Menschen haben am Ostermontag für einen raschen Ausstieg aus der Kernenergie demonstriert. In Biblis musste die Innenstadt wegen Überfüllung gesperrt werden. Die Protestwelle erfasst inzwischen auch Frankreich.

Zehntausende Demonstranten umzingeln Atomkraftwerke

An zwölf Kernkraftwerken in Deutschland haben am Osterwochenende mehrere Zehntausend Menschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Insgesamt waren mehr als 100.000 Demonstranten für Frieden und gegen Atomkraft auf der Straße.

Kritik an Geberkonferenz: "Wie viele Tschernobyls will sich die Welt leisten?"

Mehr als eine halbe Milliarde Euro hat die Geberkonferenz in Kiew für einen neuen Sarkophag gesammelt. Tschernobyl wird Jahrtausende eine gefährliche Baustelle bleiben, sagt Tobias Münchmeyer von Greenpeace - und Europa noch viel mehr Geld kosten.

Eine tickende Zeitbombe

Der Sarkophag von Tschernobyl ist marode. Längst sollte eine neue, gigantische Schutzhülle gebaut werden - doch es fehlt an Geld und Willen. Immerhin hilft der Westen jetzt.

Rotwein gegen Strahlung

Schreckliche Koinzidenz: Am Tag, als das hypnotische Tschernobyl-Drama "An einem Samstag" in Russland Premiere feierte, kam es im AKW Fukushima zur Katastrophe. Ein Gespräch mit Regisseur Alexander Mindadze

Ausstellung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin zum 25. Jahrestag der Katastrophe

Die Ausstellung "Straße der Enthusiasten" zeigt anlässlich von 25 Jahre Tschernobyl die Geschichte vom Aufstieg und Fall der Stadt Pripyat nahe des Unglücksortes. Fotografien von Robert Polidori, Andrij Krementschouk und Sergij Nekhajew (1980 - 2010) sowie sowjetische Plakate, Eco-Poster der Gruppe BLOCK4 aus Charkiw und Lyrik von Lina Kostenko (Kiew) verdeutlichen die Dimensionen der Katastrophe im Kontext von unbedingtem Fortschrittsglauben und "enthusiastischer Industrialisierung". Zur Eröffnung liest Juri Andruchowytsch aus seinem Essay "Der Stern Absinth.

Berliner Unterwelten: Dokumentartheater zum 25. Jahrestag der Katastrophe

Ein Telefon klingelt. Eine Nachricht. Dann Rennen, Verwirrung, Schreie, Chaos. Sofort ist der Zuschauer mitten im grauenhaften Geschehen, wird durch Feuerwehrleute lautstark angewiesen, weiter zu gehen, sich nicht in der Gefahrenzone aufzuhalten.

Ex-Tschernobyl-Direktor warnt vor neuer Katastrophe

25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat der frühere Direktor des Kernkraftwerks vor einem neuen schweren Nuklearunfall an der maroden ukrainischen Anlage gewarnt. Der damals explodierte Reaktor 4 (Bild) sei in einem "extrem unsicheren" Zustand, sagte Michail Umanez am Freitag in Kiew. Es drohe jederzeit eine Kettenreaktion mit Todesgefahr. "Wir werden alle zu Verbrechern, wenn wir das nicht verhindern", warnte der 73-Jährige auf einer Greenpeace-Tagung zum Jahrestag der Katastrophe.