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Jahrestag

Eine Reise in die Zone

Dreißig Jahre nach der Katastrophe ist Tschernobyl immer noch verseucht. Doch Tiere leben und Menschen arbeiten hier – und es kommen Touristen. Wer die Zone noch besichtigen möchte, sollte nicht mehr allzu lange überlegen.

Wir steigen auf keinen Fall aus“, hatten wir uns noch morgens beim Frühstück im Hotel geschworen. „Wir bleiben im Auto sitzen und schauen nur.“

Vom Super-GAU gezeichnet

30 Jahre nach Tschernobyl zeigt eine Graphic Novel die Folgen für die Menschen. Auch der Atomunfall von Fukushima wurde zeichnerisch verarbeitet. Die Bände stehen in einer großen Comictradition.

Das Comic scheint sich als Kunstform besonders gut zu eignen, um die Schrecken atomarer Katastrophen greifbar zu machen. Liegt es an der Distanz, die durch den Zeichenstift entsteht? Vielleicht bleibt so das Unfassbare ein Stück weit Teil einer Fantasiewelt, anstatt in unsere unmittelbare Realität einzudringen.

Als Diepgen demonstrativ zwei Salatköpfe kaufte

Nach dem Tschernobyl-Unglück fürchteten sich viele in West-Berlin vor der Atomwolke. Und im Ostteil gab es plötzlich viel Gemüse.

Tschernobyl - Der Supergau im Protokoll

Tschernobyl war der schlimmste Unfall in der friedlichen Nutzung der Atomkraft. Vor 30 Jahren wurde das Vertrauen in die Kernenergie erschüttert - mit weitreichenden Folgen bis heute. Das Protokoll des Super-GAUs.

Gegner der Atomkraft hatten schon lange vor einem Super-GAU gewarnt. Am 26. April 1986 sollten ihre düsteren Visionen real werden. Die Sowjetunion konnte die Katastrophe von Tschernobyl zunächst vertuschen, aber nur für zwei Tage. Was war geschehen?

"In einem Augenblick kollabierte unser ganzes Leben"

Sie feierten Partys, verliebten sich, bekamen Babys: In Prypjat konnte man glücklich sein - bis zum Super-GAU. 15 frühere Bewohner kehrten mit Fotografin Alina Rudya in ihre zerfallene Heimat zurück.

Galina erinnert sich genau an den Duft der Rosen von Prypjat. In schlaflosen Nächten schwebt sie häufig dorthin, fliegt mit einem hellen, knöchellangen Kleid über die Stadt ihrer Jugend.

Zum Gruselreaktor bitte hier entlang

Blindekuh mit Geigerzähler: Die Strahlenwüste von Tschernobyl ist ein morbides Reiseziel, ein Abenteuerspielplatz fürs Selfie-Publikum. Hier floriert der Schwarze Tourismus - manche nennen es auch "Ruinen-Porno".

Dies Todeszone lebt

Eine ausgestorbene Landschaft? Von wegen: 30 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zeigen Fotos das Leben in der Sperrzone.

Der Umkreis von 30 Kilometern um den Unglücksreaktor von Tschernobyl ist Sperrzone. Hundertausende Menschen lebten hier einst und mussten ihre Heimat nach der Katastrophe verlassen - bis heute ist das Gebiet, bis auf wenige Ausnahmen, menschenleer. Tiere gibt es hier aber noch, und das nicht zu knapp. Zum 30. Jahrestag des Atomunglücks am 26. April zeigen Fotografen das Leben in der Sperrzone.

Deutsche halten Atomkatastrophe auch in Westeuropa für möglich

Tschernobyl liegt 30 Jahre zurück, aber die Angst ist geblieben. Ein ähnlicher Unfall sei auch in Mittel- und Westeuropa denkbar, sagt eine große Mehrheit der älteren Deutschen.

Darum strahlt die Atomruine noch sehr, sehr lange

Der Super-GAU in Tschernobyl wird die Menschheit noch Jahrhunderte beschäftigen. Denn in der Atomruine lagert ein düsteres Erbe.

Der größte Atomunfall der Geschichte, eine Ruine und die Folgen

Am 26. April 1986 ereignet sich im Atomkraftwerk von Tschernobyl der GAU: Der komplette Reaktorblock explodiert und setzt einen radioaktiven Fallout frei, der über halb Europa niedergeht. Heute, 30 Jahre danach, ist die Gefahr weder in der Reaktorruine selbst, noch in der umgebenden Sperrzone vorbei – eher im Gegenteil.