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Japan

Stolperstein vor Wiedereinstieg in die Kernkraft

Ein Gericht in Japan stoppt wegen Sicherheitsbedenken das Hochfahren von zwei Reaktoren. Doch die Regierung hält an der Kernkraft fest.

Ein Bezirksgericht in Westjapan hat der Regierung einen neuen Stolperstein vor den Wiedereinstieg in die Kernenergie gelegt. Das Gericht in Fukui untersagte es dem regionalen Energieversorger Kansei Electric Power, zwei Reaktoren des Kraftwerkkomplexes Takahama in Betrieb zu nehmen. Die Sicherheit vor Erdbeben sei nicht nachgewiesen, erklärte das Gericht.

Japan: Zwei Atomkraftwerke dürfen wieder eingeschaltet werden

Japan ist der Rückkehr zur Atomkraft einen Schritt näher gekommen. Dreieinhalb Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat ein Gouverneur das Wiederhochfahren von zwei Reaktoren erlaubt.

Fukushima: 1300 abgebrannte Brennstäbe aus Reaktor 4 geborgen

Fukushima-Meiler 4 ist fast vollständig geräumt: Betreiber Tepco hat sämtliche abgebrannten Brennstäbe aus dem beschädigten Gebäude geholt und in ein neues Becken umgelagert.

Tokio - Im japanischen Fukushima hat der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks die letzten abgebrannten Brennstäbe aus einem Abklingbecken in dem Gebäude des vierten Reaktorblocks geborgen. Das gab die Betreiberfirma Tepco am Mittwoch in Tokio bekannt.

Japan vergibt Gratis-Visa für Fukushima-Touristen

Tokio - Japan will mit kostenlosen Visa für Ausländer, die in das vom Erdbeben und dem Tsunami beschädigte Gebiet reisen wollen, den Tourismus wieder ankurbeln. Die Ausnahmeregelung gelte fünf Jahre lang für Visaanfragen ab dem 15. November 2011, teilte das japanische Außenministerium am Montag in Tokio mit. Das kostenlose Visum werde für Reisen in die nordöstlichen Provinzen Miyagi, Iwate und Fukushima vergeben.
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Fukushima setzte mehr Cäsium frei als Hiroshima-Bombe

Die Explosion des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hatte gravierendere Folgen als angenommen: Sie setzte weitaus mehr radioaktives Cäsium frei als die Atombombe in Hiroshima. Dennoch lassen sich beide Katastrophen kaum vergleichen.

Gebiet um AKW bleibt unbewohnbar

Der Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima ist Sperrgebiet. Jetzt hat die japanische Regierung eine schlechte Nachricht für die Anwohner: Sie werden auf absehbare Zeit nicht zurückkehren können.

Abschaltung von Japans Katastrophen-AKW droht sich zu verzögern

Ingenieure bekommen das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima nicht unter Kontrolle. Die Reinigung des radioaktiven Wassers in der Anlage dauert länger als gedacht. Vermutlich wird es bis nächstes Jahr dauern, die Temperatur im Kraftwerk auf unter 100 Grad zu kühlen.

Es herrscht Strahlenphobie

Der Mediziner Shunichi Yamashita soll den Menschen im Katastrophengebiet die Wahrheit über die Strahlenrisiken erklären - und löst damit neue Ängste aus.

Vor uns liegt nur Dunkelheit

Tausende Evakuierte harren in Notlagern aus, andere blieben in Geisterdörfern zurück. Nach Natur- und Atomkatastrophe kämpft Japan jetzt mit den seelischen Leiden, die Suizidraten steigen.

Die Tanakas haben in der Lotterie verloren. Deshalb werden sie weiterhin in Raum 103 im dritten Stock der Mittelschule Halamachi Daini in der Stadt Minamisoma hausen müssen. Sie teilen ihn mit drei weiteren Familien.

Tepco will Fukushima-Reaktoren im Januar stilllegen

Offenbar laufen die Vorbereitungen zur Stilllegung der Atom-Ruine Fukushima nach Plan: Spätestens im Januar 2012 soll eine Abschaltung möglich sein, teilte die Regierung mit. Derweil hat sie die Rindfleischlieferungen gestoppt - weil Hunderte Rinder aus der Umgebung des AKW verkauft worden waren.