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Abstimmung

Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Österreich

35 Jahre "Nein" zu AKW Zwentendorf

Vor 35 Jahren, am 5. November 1978, war die Volksabstimmung über das Atomkraftwerk Zwentendorf. 50,5 Prozent haben dagegen gestimmt. Das war eine entscheidende Weichenstellung für die Energiepolitik in Österreich.Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass die Entscheidung absolut richtig war. 1999 wurde die Atomkraftfreiheit sogar in der Verfassung festgeschrieben.Doch die Atomgefahr ist noch nicht gebannt, solange in Europa noch AKW in Betrieb sind.

Was wurde aus dem Schutzraum?

Sie sollten uns mit Stahlbeton und Stahltür vor Trümmern und Strahlung schützen. Heute sind sie Weinkeller, Wäscheräume und Kleinlager.

Zu Besuch im Atomkraftwerk Zwentendorf: Zwischen Nostalgie, Atom-Reaktor & Japan

Was wäre wenn? Eine Frage, die sich bei einem Besuch im - nie in Betrieb gegangenen - AKW Zwentendorf nicht vermeiden lässt. Was wäre wenn bei der Volksabstimmung 1978 doch 50,48 Prozent für die Atomkraft abgestimmt hätten? Wenn Bruno Kreisky mit seiner unvergleichlichen Ausstrahlung die Bevölkerung tatsächlich davon überzeugt hätte, dass Atomenergie die beste Lösung für die Sicherstellung der Energieversorgung in Österreich wäre? Und was würde in der österreichische Bevölkerung nach dem Erdbeben, und daraus folgenden Atomkatastrophe in Japan vorgehen?

Das AKW Zwentendorf ist seit 2001 in Betrieb

Seit 2001 importiert Österreich Atomstrom. Sollen AKW Geschichte werden, müssen wir den Bau von Wasserkraftwerken und Hochspannungsleitungen akzeptieren

Tschernobyl: Europa zahlt 556 Mio. Euro für Schutzhülle

KIEW/WIEN. Das Projekt ist gigantisch: über den 1986 explodierten Rektor 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl soll eine 100 Meter hohe bogenförmige Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von 250 Metern gestülpt werden. Das 20.000 Tonnen schwere Ungetüm wird an Ort und Stelle zusammengebaut und auf Schienen über die bestehende altersschwache Hülle geschoben. Halten soll es zumindest 100 Jahre. Die in aller Eile von den Russen gebaute Beton-Schutzhülle hat schon nach 20 Jahren Risse. Im Vorjahr wurde diese Hülle verstärkt, sonst wäre sie vielleicht schon zusammengebrochen.