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Muss die Stadt Pripjat erhalten werden?:

Pripjat

Drohnenflug über der Geisterstadt

Das rostige Riesenrad eines verlassenen Vergnügungsparks, leere Hochhaussiedlungen, ein verfallenes Schwimmbad und verwaiste Kinderbetten - ein neues Video zeigt die ukrainische Geisterstadt Prypjat bei Tschernobyl aus einer bedrückenden Perspektive.

November. Sonnenuntergang in Pripjat - Bericht eines Reisenden

    November ist die beste Zeit, um Pripjat zu besuchen. Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht kalt, das Laub ist gerade von den Bäumen gefallen, Schnee und Frost sind noch weit. Der unsichtbare "Atem", man könnte ihn auch Geist der Zone nennen, ist gerade zu dieser Jahreszeit in Pripjat am stärksten zu spüren. Postapokalyptische Aura und Verlassenheit spiegeln die Katastrophe buchstäblich wider. Aus unserer tiefsten Überzeugung sind wir der Meinung, dass jeder Mensch diesen Ort einmal besuchen muss. Einerseits um Vergangenes nicht Vergessenheit geraten zu lassen und andererseits, um sein eigenes Bewusstsein über die Vergänglichkeit zu stärken und zu verstehen, dass wir mit unserer Erde keinesfalls weiterhin so ein Spiel spielen dürfen. Gerade im November wird sehr gut sichtbar, dass alles, was ihr der Mensch für seine Errungenschaften geraubt hat, die Natur sich eines Tages wieder zurückholt.

 

News: Deutsche Band NOVA-SPES veröffentlicht ihr neues Album "pripyat - home of lilith"

Im letzten Jahr veröffentlichte die deutsche Band NOVA-SPES, welche sich schwerpunktmäßig mit dem Thema der Katastrophe von Tschernobyl in ihren Songs auseinandersetzt, ihr neues Album "pripyat - home of lilith". Wir freuen uns, Ihnen das von NOVA-SPES erstellte Musikvideo, mit dem Song "Todeszeit", auf unserer Web Site präsentieren zu können und wünschen viel Spaß beim Ansehen (und natürlich Anhören)!
 

Urlaub in Tschernobyl: Lukrativ, beliebt - aber (vorerst) verboten

Die Reisen von Touristen in das nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren verstrahlte Gebiet sind vorerst gestoppt. Ein generelles Verbot scheint unwahrscheinlich - der Atom-Tourismus bringt zu viel Geld.

Reportage über die letzten Stunden vor der Abschaltung des dritten Reaktorblocks

Eine interessante Reportage über die letzten aktiven Stunden des dritten Reaktorblocks des Kernkraftwerks von Tschernobyl. Dieser wurde am 15. Dezember 2000, um 13 Uhr 17, mehr als 14 Jahre nach der Explosion des vierten Reaktorblocks, für immer vom Netz genommen.

Die Sperrzone: Tschernobyl - eine tickende Zeitbombe?

Erster Teil: Der Sarkophag schützt die Welt vor der radioaktiven Strahlung, doch diese Schutzhülle hat nach mehr als 20 Jahren erstmals Risse bekommen. Schon vor längerer Zeit wurde beschlossen, einen neuen Schutzmantel um den zerstörten Reaktor zu bauen. Dafür haben die ukrainische Regierung und viele weitere Staaten Europas Geld zur Verfügung gestellt, doch was ist mit diesem passiert? Welche pläne gibt es konkret? Wie möchte man vorgehen? All diese Fragen werden auf spannende und interessante Weise im zweiten Teil dieser Dokumentation beantwortet.

Dokumentarfilm "Radiophobia"

Vor 20 Jahren, nach einem als ungefährlich eingestuften Sicherheitstest im Atomkraftwerk von Tschernobyl, in der ehemaligen UdSSR, geschah der größte anzunehmende technische Unfall in der Menschheitsgeschichte. Einige Jahre später entstand der Terminus "Radiophobie" die Angst vor Strahlung. In diesem dokumentarischen Meisterwerk kommen ehemalige Liquidatoren, Angestellte des Kraftwerks sowie ehemalige Bewohner der Stadt Pripjat zu Wort und erzählen ihre ganz persönliche Geschichte. Zum ersten Mal reisen einige von ihnen in die heutige Todeszone, zurück in die Stadt Pripjat, welche bis zur Evakuierung nach dem Unfall, ihr Zuhause war. Unter anderem kommen zu Wort: Viktor Bruchanov (ehemaliger Direktor des Kraftwerks) Vitali Leonenko (ehemaliger leitender Arzt des örtlichen Krankenhauses) Lyubov Sirota (ehemalige Direktorin des Kulturvereins "Prometheus" aus der Stadt Pripjat) Irina Puzhtar (ehemalige Mitarbeiterin des städtischen Komitees für Bauprojekte) und viele weitere

Tschernobyl. 20 Jahre nach den Menschen.

26. April 1986. Der Tag einer die ganze Welt betreffenden Katastrophe. Der Unfall im vierten Reaktorblock des Kerkraftwerks von Tschernobyl sollte das Leben von Millionen Menschen verändern. An diesem Tag begann ein neuer Krieg mit einer unsichtbaren Gefahr, welche ohne technische Hilfe nicht wahrgenommen werden kann und doch so tödlich ist wie kaum etwas anderes - radioaktive Strahlung. Mit diesem Tag entstanden für unsere Lexika neue Wörter: Liquidator, Verstrahlung uvm. Die Liquidatoren waren die ersten, welche die tödlichen Folgen der Strahlung zu spüren bekamen. Für diese Menschen war Tschernobyl nie ein historisches Ereignis sondern immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch sorgfältiger mit dem von ihm beherrscht geglaubten umgehen sollte.

"Das Geheimnis Tschernobyls" aus der Dokureihe "Die Geheimnisse und Mythen des 20. Jahrhunderts"

Im Frühjahr 1986 geschah im Kernkraftwerk von Tschernobyl eine der größten technischen Katastrophen er Menschheitsgeschichte unter welcher auch heute noch zehntausende Menschen leiden. Doch wie geschah der Unfall? Wer trägt die Schuld an dieser Tragödie? Welche Folgen zieht die Katastrophe heute noch nach sich?

Tschernobyl. Eine Chronik schwerwiegender Tage (Russland)

Dies ist der letzte Film des Kameramanns und Filmregisseurs Wladimir Schewtschenko, dem es gelang, den Absturz eines Hubschraubers am Reaktor zu filmen. In dieser Dokumentation kommen unter anderem hochrangige Politiker wie Michail Gorbatschov zu Wort und berichten, wie sie damals die Tage nach der Katastrophe erlebten und mit welchen Problem sie, aber auch die ganze Welt konfrontiert waren.