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Kerzenaktion am Ballhausplatz: 1000 Kilometer Tschernobyl, 100 Kilometer Mochovce

Wien, am 25. April 2017 - Heute Nacht vor genau 31 Jahren explodierte Reaktor 4 im ukrainischen Tschernobyl, knapp 1000 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Durch ungünstige Wind- und Wetterbedingungen wurde Österreich stark mit radioaktiven Stoffen verseucht, so sind 83 Prozent der österreichischen Oberfläche mit radioaktivem Cäsium-137 belastet. Schlimmer noch, 13 Prozent Österreichs wurden äußerst hoch belastet, über 40.000 radioaktive Betastrahlungs-Zerfälle pro Quadratmeter.

Auf Wolfsjagd am Rande der Tschernobyl-Sperrzone

Mit dem Fangen und Töten von Wölfen verdient Wladimir Krivenchik im Winter einen Großteil seines Geldes. Ein Fotograf hat ihn bei der Arbeit in Weißrussland begleitet.

Wladimir Krivenchik verdient mit der Jagd auf Wölfe gutes Geld. Zumindest im Winter. Derzeit prüft der Weißrusse jeden Morgen, ob ein Wolf in eine seiner aufgestellten Fallen getappt ist. Wenn nicht, stellt er die Fallen an einem anderen Ort auf. Wenn doch, tötet er das Tier, nimmt es mit zu sich nach Hause und zieht ihm das Fell ab.

Arbeiter schieben Riesenhülle über Tschernobyl

Der neue Sarkophag für den Katastrophenreaktor von Tschernobyl steht nun an der richtigen Stelle. Doch auch das über hundert Meter hohe Bauwerk wird nur rund hundert Jahre Sicherheit vor der Strahlung geben.

Übergangslösung für 100 Jahre

Die tödliche Strahlung in Tschernobyls Atomruine wird zum dritten Mal eingemauert. Um die Radioaktivität unter der neuen Schutzhülle müssen sich später andere kümmern.