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Strahlung

Auf Wolfsjagd am Rande der Tschernobyl-Sperrzone

Mit dem Fangen und Töten von Wölfen verdient Wladimir Krivenchik im Winter einen Großteil seines Geldes. Ein Fotograf hat ihn bei der Arbeit in Weißrussland begleitet.

Wladimir Krivenchik verdient mit der Jagd auf Wölfe gutes Geld. Zumindest im Winter. Derzeit prüft der Weißrusse jeden Morgen, ob ein Wolf in eine seiner aufgestellten Fallen getappt ist. Wenn nicht, stellt er die Fallen an einem anderen Ort auf. Wenn doch, tötet er das Tier, nimmt es mit zu sich nach Hause und zieht ihm das Fell ab.

Arbeiter schieben Riesenhülle über Tschernobyl

Der neue Sarkophag für den Katastrophenreaktor von Tschernobyl steht nun an der richtigen Stelle. Doch auch das über hundert Meter hohe Bauwerk wird nur rund hundert Jahre Sicherheit vor der Strahlung geben.

Übergangslösung für 100 Jahre

Die tödliche Strahlung in Tschernobyls Atomruine wird zum dritten Mal eingemauert. Um die Radioaktivität unter der neuen Schutzhülle müssen sich später andere kümmern.

Ein Leben in Trümmern

Schon einmal wurde nach einem Super-Gau eine Sperrzone eingerichtet wie jetzt in Fukushima - vor 25 Jahren in Tschernobyl. Besuch in einer von der Zivilisation fast vergessenen Gegend.

Wo ein Kätzchen zum Todfeind wird

Nichts anfassen, nichts abstellen, nicht anlehnen: Der Regisseur Marcus Schwenzel hat in Tschernobyl seinen Kurzfilm "Seven Years of Winter" gedreht. Die Sperrzone erlebte er als umgekehrten Schöpfungsort, in dem alles, was lebt, den Tod in sich trägt. Er kam als neuer Mensch zurück.

Strahlung bei Atomruine von Tschernobyl verändert Wald tiefgreifend

Die extrem hohe Radioaktivität nahe des ukrainischen Unglücksreaktors Tschernobyl lässt Bäume langsamer wachsen und mutieren - setzt mitunter aber auch pflanzeneigene Strahlenschutzmechanismen in Gang.

Atomare Wüsten: Im Niemandsland der Strahlenkatastrophen

Kinder werden missgebildet geboren, an Landwirtschaft ist nicht zu denken: Nicht nur rund um Tschernobyl und Fukushima sind ganze Regionen unbewohnbar geworden - Nuklearunfälle und Atomtests haben auf fast allen Kontinenten tödliche Spuren hinterlassen. Ein Blick auf die Strahlenwüsten dieser Welt.

 

Direkt hinter der Grenze lauert die Gefahr

Schwarz-Gelb gibt sich plötzlich atomkritisch, nimmt Altmeiler vom Netz. Doch der schnelle Ausstieg schützt Deutschland nicht hundertprozentig vor den Folgen eines möglichen GAUs: Bei den europäischen Nachbarn stehen viele Risikoreaktoren - sie könnten weite Teile der Bundesrepublik verstrahlen.

Krebsrisiko von früheren Tschernobyl-Bewohnern unverändert

Für Menschen, die im Kindesalter in der Umgebung des Atomkraftwerks Tschernobyl radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, ist einer US-Studie zufolge das Risiko an Schilddrüsenkrebs zu erkranken bis heute unverändert hoch.

Majak 54 Jahre nach der Nuklearkatastrophe

Tschernobyl war nicht die erste nukleare Katastrophe in der Sowjetunion. Die ereignete sich vor 54 Jahren in Sibirien, in Majak. Es war der erste Atom-Unfall überhaupt. Majak liegt im Ural, 15 Kilometer von Osersk entfernt - in der Sowjetzeit eine geheime Stadt. Stalin hatte sie nach den Tragödien von Hiroshima und Nagasaki in aller Eile errichten lassen. Wissenschaftler sollten hier waffenfähiges Plutonium für die erste sowjetische Atombombe herstellen. Damals waren 5 Reaktoren in Betrieb.