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Versionen des Unfalls

Umweltinstitut München: 23 Jahre nach Tschernobyl - Strahlende Pfifferlinge aus der Fußgängerzone

In der Münchner Fußgängerzone sind in der vergangenen Woche Pfifferlinge mit deutlich erhöhten Strahlenwerten verkauft worden. Das Umweltinstitut München hat im Rahmen einer Stichprobenuntersuchung eine Cäsium-137-Belastung von knapp 1400 Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg) Frischmasse nachgewiesen. Der EU-Grenzwert liegt bei 600 Bq/kg. Die Pilze waren mit der Herkunftsbezeichnung ´Karpaten´ deklariert. ´Diese Ware hätte nicht in den Handel gelangen dürfen´ sagt Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München.

Tschernobyl-Fotograf Lubricht: "Ich habe die Radioaktivität geschmeckt"

Vergangenheit, aber noch lange nicht Geschichte: Der deutsche Fotograf Rüdiger Lubricht dokumentiert die Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl. Im seen.by-Interview spricht er über seine Suche nach Geisterdörfern, das Leben in der Sperrzone und vergessene Opfer.

Frage: Herr Lubricht, können Sie sich noch an die letzten Apriltage des Jahres 1986 erinnern?

Rüdiger Lubricht: Um ehrlich zu sein, nur schwach. Meine Kinder waren damals noch klein, meine Frau und ich waren natürlich besorgt. In der Intensität wie heute habe ich die Katastrophe aber damals nicht wahrgenommen.

Polizisten wollten Atommüll aus Tschernobyl verkaufen

In der Ukraine sind nach Medienberichten vier Polizisten festgenommen worden, die offenbar 25 Tonnen radioaktives Material vom Gelände des Atomkraftwerkes Tschernobyl verkaufen wollten.

Der Ablauf und die Ursachen des Reaktorunglücks von Tschernobyl

Wie lief der Unfall ab?

Der Unfall im Block IV des Kernkraftwerks Tschernobyl ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. April 1986 während eines Tests. Die Betriebsmannschaft sollte prüfen, ob die Turbine bei einem Stromausfall - ehe die Notstromaggregate anspringen - noch genügend Restenergie für die Kühlwasserpumpen erzeugen würden. Um den Probelauf des Reaktors nicht zu unterbrechen, wurden die Sicherheitssysteme mit Absicht außer Funktion gesetzt.

Chronik einer technischen und menschlichen Katastrophe Teil 1: Einleitung

"Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen. Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und das dritte Teil der Wasser ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter geworden"
Offenbarung des Johannes
"Tschernobylnik (Beifuß) : Pflanze, Unterart des Wermuts mit rötlichbraunen oder violettbraunen Stängeln
S. I. Oshegov, Wörterbuch der russischen Sprache"

Einleitung

Chronik einer technischen und menschlichen Katastrophe Teil 3: Der Reaktortyp von Tschernobyl: Der RBMK-Reaktor und seine Konstruktionsfehler

"Hätte es eine solche Philosophie gegeben, die die Umhüllung jedes Kernreaktors mit einem Containment als unerlässlich betrachtet, hätte der RBMK-Reaktor überhaupt nicht konstruiert werden dürfen"
Valeri Legasow

Chronik einer technischen und menschlichen Katastrophe Teil 4: Die Katastrophe von Tschernobyl: Unfall und Unfallhergang

"Oh traurig, traurig ist mir! Schweres Dunkel legt sich auf den fernen Westen, das Land heiliger Wunder: Die früheren Leuchten brennen nieder und verblassen!"
Alexej Chomjakov (1804-60)

"Tschernobyl verschlang alles!"
Juri Stscherbak

Kurze Geschichte des Kernkraftwerks Tschernobyl

Die Stadt Tschernobyl

Tschernobyl - 20 Jahre später

Tschernobyl - 20 Jahre später

Medizinische Betrachtungen aus menschlicher Sicht
von Theodor Abelin, emeritierter Professor für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Bern

Die Katastrophe von Tschernobyl: Vertuscht und heruntergespielt

Der Super-Gau von Tschernobyl hat Millionen Leben zerstört, durch Tod, Siechtum, Krankheiten unterschiedlichster Art, Missbildungen, durch den Verlust geliebter Menschen und die Angst vor dem, was noch kommt. Viele der Opfer sind noch nicht einmal geboren. Seit 20 Jahren wird das Ausmaß der Katastrophe vertuscht und heruntergespielt. Greenpeace hat am Dienstag einen Report veröffentlicht, der die skandalösen Verharmlosungen widerlegt.